Samstag, 2. März 2024

Der VfL gewinnt durch einen Arbeitssieg verdient mit 2:0 gegen den VfB Oldenburg

In einer Partie mit nur wenig Höhepunkten gewinnt der VfL am Ende verdient 2:0 gegen den VfB Oldenburg.
Am Dienstag geht es bereits weiter in Essen gegen die Rot-Weißen und dann kommt der SC Freiburg II an die Brücke. Auch nach diesen beiden Spielen werden wir wieder etwas schlauer sein als nach der heutigen Partie.  

Zur Information: Hier gibt es stets unsere aktuellen VfL-Podcasts und Kallas Einwürfe rund um die Uhr zu hören. Ansonsten wird der aktuelle VfL-Podcast jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.00 Uhr auf OS-Radio 104,8 übertragen und „Kallas Einwurf“ jeden Montag und Freitag mehrmals am Tag.


Vor dem Spiel

Es ist dem Einsatz von 150 VfL-Menschen zu verdanken, dass das Spiel heute überhaupt stattfinden kann.

Dass der VfB Oldenburg seinen Trainer Dario Fossi entlassen hat und Frank Löning nun als Interimscoach fungiert, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass Frank Löning einst zum VfL-Abstiegsschreck  mutierte, als er in den Relegationsspielen gegen den SC Paderborn, die jeweils mit einem 1:0 Sieg für die Ostwestfalen endeten, beide Tore schoss, dürften vor allem jüngere Fans nicht mehr wissen. Wie nach solchen Trainerwechseln üblich, nimmt auch Löning einige Änderungen in der Startelf vor: Knystock, Adetula, Zietarski und Stendera laufen für Appiah, Krasniqi, Brand und Ademi auf.

Beim VfL kommt heute für den gelbgesperrten Lukas Kunze lediglich Jannes Wulff ins Spiel, ansonsten bleibt es bei der bewährten Stammaufstellung. 

Die Ostkurve begrüßt die Mannschaft mit einer phantastischen Choreo.

Foto: ORFoto: OR

Es werden 15.741 Zuschauer erwartet, davon etwa 1.574 aus Oldenburg, und die sind auch da und es ist ausverkauft.

Beginn

Schiedsrichter Arne Aarnink aus Nordhorn pfeift mit zehnminütiger Verspätung bei leicht bewölktem Himmel und Temperaturen um die 5° an. Anstoß haben die in Weiß-Schwarz angetretenen Oldenburger, die in der ersten Hälfte in Richtung Ostkurve spielen.

Die ersten fünf, sechs Minuten plätschern unaufgeregt dahin, bis Simakala einen ersten 20-Meter-Schuss abgibt, der knapp links am Tor vorbeigeht. Der VfL erhöht nun den Druck, kommt aber nur selten zum Abschluss. 


Nach einer Viertelstunde …

… gibt es noch immer keine zwingenden Chancen. Die Oldenburger stehen recht hoch und stören früh, womit der VfL seine Probleme hat. Nach einem Abspielfehler von Gyamfi kommen die Oldenburger gefährlich an den Strafraum heran und im Gegenzug weiß der VfL eine vier gegen drei Situation nicht zu nutzen. Einen langen Ball von Kleinhansl kann Traoré mit dem Kopf nicht den notwendigen Druck geben und kurz darauf geht es Steurer auf der Gegegenseite auch nicht besser.

Und in der 33. Minute schlägt Wulff nach Pass von Tesche kurz vor der Strafraumkante ein klassisches Luftloch. Das Spiel ist nicht gut und erinnert ein wenig an die Partie gegen Bayreuth, denn die Oldenburger kommen immer wieder vor das Osnabrücker Tor. Und in der 38. Minute sogar fast ein Eigentor von Gyamfi, der bei einem Klärungsversuch zur Ecke erst einmal den linken Pfosten trifft.

Der VfL muss endlich aufwachen! In der 42. Minute knallt ein Schuss von Simakala an den angelegten Arm eines Oldenburgers, der geforderte Elfmeterpfiff bleib zurecht aus. Und dann doch das erste Tor, zum Glück für den VfL. Kaum verlässt Boris Pistorius zur Halbzeit die Nordtribüne, bricht die Verteidung der Oldenburger zusammen: Köhler spielt auf Beermann, der flankt von links butterweich in den Strafraum, dort steigt Simakala am höchsten und setzt den Ball fast per Hinterkopf unhaltbar ins lange Eck. 


Halbzeitfazit

Kein schönes Spiel, in dem der VfL mit etwas Glück in Führung gegangen ist, zumal beide Mannschaften nur wenig zugelassen haben. Um hier als Sieger vom Platz zu gehen, muss sich der VfL steigern, denn der VfB tritt selbstbewusst auf und schaltet schnell in den Angriffsmodus um …


Beide Teams gehen unverändert in die zweite Hälfte …

… und der VfL spielt nun in Richtung Ostkurve, was ein wenig mehr Schwung in Osnabrücks Angriffsbemühungen bringen könnte. Tatsächlich tritt der VfL nun offensiver auf. Als zum Beispiel Wulff perfekt auf Niemann durchsteckt, der aber vom anstürmenden Mielitz gestoppt wird. 

Und dann das 2:0: In der 52. Minute kann sich Traoré fast ungehindert den Ball zurechtlegen. Sein prächtiger 20-Meter-Schuss schlägt unten links ein. Und wer jetzt an Bayreuth denkt, dem …


Nach 60 Minuten …

… haben die Oldenburger zwar noch eine gute Chance zum Anschlusstreffer, aber der VfL ist einem dritten Tor nun näher als die Oldenburger dem 2:1.

Der Wechsel von Marc Heider für Noel Niemann könnte vielleicht für etwas mehr Schwung im Angriff sorgen. Das beste am Spiel neben der Führung sind die Fans, die unermüdlich anfeuern, zumal sich die Oldenburger immer wieder gefährlich dem Strafraum nähern und sich nun einige Torchancen erarbeiten. Die Oldenburger Fans halten dagegen und skandieren stark abstiegsgefährdet: „Lila-weiße Osnabrücker Scheiße!“

Schüsse von Stendera, Starke, Schäfer oder Bookjans gehen nur knapp am Tor vorbei und der VfL muss nach wie vor aufpassen, wenngleich den Oldenburgen bei ihren Angriffen irgendwie der notwendige Biss fehlt.

Die drei Minuten Nachspielzeit plätschern dahin und der VfL gewinnt 2:0. 


Fazit

In einer Partie mit nur wenig Höhepunkten gewinnt der VfL am Ende verdient 2:0 gegen den VfB Oldenburg.
Am Dienstag geht es bereits weiter in Essen gegen die Rot-Weißen und dann kommt der SC Freiburg II an die Brücke. Auch nach diesen beiden Spielen werden wir wieder etwas schlauer sein als nach der heutigen Partie.  

 

Zahlen, Daten & Fakten

Zuschauer:innen: 15.741 davon 1.574 aus Oldenburg

Tore:
1:0 Simakala (43.)
2:0 Traoré (52.)

Gelbe Karten:
(26.) Adetula
(45.) Knystock
(72.) Engelhardt  

VfL Osnabrück:
Kühn – Traoré, Gyamfi, Beermann, Kleinhansl – Wulff (87. Chato), Köhler, Tesche – Niemann (75. Heider), Engelhardt (90. Higl), Simakala (90. Rorig)
Trainer: Tobias Schweinsteiger

VfB Oldenburg:
Mielitz – Ndure, Deichmann, Steurer – Möschl (68. Schäfer), Stendera, Knystock (68. Brand) – Adetula (58. Hasenhüttl), Zietarski (78. Bookjans), Wegner – Starke
Trainer: Frank Löning

Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn)



Statistik:
Die erste Begegnung beider Clubs fand am 04.09.1949 statt. Seither trafen die beiden Clubs 53-mal in Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz lautet 29-9-15 für den VfL.

Hier geht es zur kompletten Statistik von “weltfussball.de“.

Tabellarisches:
Laut Kicker-Formtabelle spielt der Tabellenzweite VfL (3,12) gegen den Tabellenletzten aus Oldenburg (3,62). Tatsächlich spielt der VfL als Tabellenvierter des 25. Spieltags der 3. Liga gegen den Vorletzten.

Hier geht es zur aktuellen Tabelle der 3. Liga:

 

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