Der VfL trennt sich von 1860 München in einer von beiden Seiten intensiv geführten Partie 1:1. Der VfL war über die gesamte Spielzeit die etwas bessere Mannschaft und hätte mit Glück durchaus gewinnen können.
Für den VfL geht es weiter am Samstag, den 31.01., um 14.00 im Saarland gegen den 1. FC Saarbrücken und eine Woche später am 07.02. um 14.00 Uhr an der Brücke gegen den TSV Havelse.
Das heutige Spiel steht unter dem Motto „!Nie wieder“. Mehr dazu hier in „Kallas Einwurf“.
Vor dem Spiel
Nach dem tollen 3:0-Sieg gegen ersatzgeschwächte Aachener steht der VfL heute vor einer ungleich schwierigeren Aufgabe.
Und so lautet die (von uns vorhergesagte) Startauftellung:
Jonsson – Karademir, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Jacobsen, Henning, Lesueur – Meißner, Kania, Kehl

Beginn
Hut ab vor den mehr als 1.400 mitgereisten Münchener Fans. Insgesamt nehmen 15.369 Zuschauer:innen an dem Spiel teil.
Schiedsrichter Nico Fuchs (30) aus Bergisch Gladbach) pfeift bei eisigen Temperaturen um die 0 Grad an. Die 60er haben Anstoß und spieldn zuerst in Richtung Ostkurve.
Die Münchner greifen früh an, aber der VfL lässt sich davon nicht beeindrucken und kommt selbst zu einigen Offensivaktionen. Eine Freistoßflanke von Lesueur findet keinen Abnehmer und in der 3. Minute prallt Hobsch mit Torwart Jonsson zusammen, doch der alte Schwede kann nach kurzer Erholungspause weiterspielen.
Beide Mannschaften machen das Mittelfeld dicht, wobei bislang keine echte Torrraumszenen entstanden sind. Der VfL spielt seinen Stiefel unaufgeregt runter. Bei einer Abwehraktion erhält Karademir Szenenapplaus, als er Philipp den Ball energisch abnimmt und in den Angriffsmodus schaltet.
Nach einer Viertelstunde …
… gibt es die erste echte Torchance für den VfL, als Müllers Schuss nach einer Ecke geblockt wird. Die darauf folgende Ecke führt zum 1:0:
Kehl flankt den Ball in den Strafraum, wo der völlig ungedeckte Jacobsen auf Höhe des kurzen Pfostens in bewährter Air-Jacobsen-Manier den Ball per Kopf im langen Eck versenkt.
Nur zwei Minuten später fast das 2:0, als Kehls 20-Meter-Schuss knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus geht.
Dann fällt aus dem Nichts der Ausgleich: Philipp passt vor dem Strafraum nach links zu Maier, der ungestört weiter nach links zu Volland spielt, der den Ball mit Wucht im langen Eck versenkt. Es steht 1:1. Die Abwehr hat bei dem Ballgeschiebe nur zugesehen.
Der Schock ist bei Publikum um Mannschaft rasch überwunden und der VfL ist hier die spielbestimmende Mannschaft, 7:0 Eckbälle zur Halbzeit sprechen eine klare Sprache. Wirkliche Torchancen gibt es bis zur Halbzeit keine mehr.

Halbzeitfazit
Nicht nur das Eckenverhältnis spricht für den VfL, dennoch steht es nur 1:1, weil sich die VfL-Abwehr beim Gegentreffer nicht einig war. Immerhin geht es nun in der zweiten Halbzeit Richtung Ostkurve.
Beide Teams gehen unverändert in die zweite Hälfte …
… und nach einer etwas ruhigeren Anfangsphase übernimmt der VfL schon bald wieder die Deutungshoheit. Lesueurs Schuss in der 55. Minute kann Dähne nur mit Mühe klären.
Ansonsten passiert hier nichts Aufsehenerregendes, sieht man davon ab, dass Wagner und Badjie für Henning und Kania eingewechselt werden.
Nach 60 Minuten …
… fast die Münchner Führung, als Hobschs Schussversuch im letzten Moment im Torrraum von Wagner geblockt werden kann.
Nach Chancen durch Volland, Hobsch und Philipp in der 72. Minute fast das 2:1, als der Ball über Umwege bei Meißner landet, dessen Direktabnahme knapp am langen Pfosten vorbeigeht.
Die Hintermannschaft der 60er wirkt insbesondere bei Standards alles andere als sattelfest, aber der VfL läuft sich immer wieder fest.
Der VfL ist bis zum Schlusspiff im Vorwärtsgang und wirklich bemüht, ein zweites Tor zu erzielen, aber es fehlt vorne schlichtweg an Durchschlagskraft.
Fazit
Der VfL trennt sich von 1860 München in einer von beiden Seiten intensiv geführten Partie 1:1. Der VfL war über die gesamte Spielzeit die etwas bessere Mannschaft und hätte mit Glück durchaus gewinnen können.
Für den VfL geht es weiter am Samstag, den 31.01., um 14.00 im Saarland gegen den 1. FC Saarbrücken und eine Woche später am 07.02. um 14.00 Uhr an der Brücke gegen den TSV Havelse.
Zahlen, Daten & Fakten
Zuschauer*innen: 15.369 davon 1.400 aus München
Tore:
1:0 Jacobsen (17.)
1:1 Volland (25.)
Gelbe Karten:
(42.) Henning
(50.) Reinthaler
(90.+2) Voet
Gelb-Rote Karten:
(.)
Rote Karten:
(.)
VfL Osnabrück:
Jonsson – Karademir, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Jacobsen, Henning (59. Wagner), Lesueur (74. Kopacz) – Meißner, Kania (59. Badjie), Kehl (86. Ihorst)
Trainer: Timo Schultz
TSV 1860 München:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Lippmann, Maier, Jacobsen, Jakob – Philipp, Volland, Hobsch
Trainer: Markus Kauczinski
Schiedsrichter: Nico Fuchs (Bergisch Gladbach)
Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 4. August 1981 in 18 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz lautet 5-6-7. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de.
Tabellarisches:
In der Kicker-Formtabelle steht der VfL mit einem Notendurchschnitt von 3,22 auf Platz 5 und 60 München (3,29) auf Platz 8. Tatsächlich spielt der VfL als 5. der 3. Liga gegen den 9. des 20. Spieltags.
Ergebnisse und Tabelle der 3. Liga













