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Donnerstag, 5. Februar 2026

Der VfL verliert trotz guter Leistung gegen den VfB II mit 1:2

Der VfL verliert zum zweiten Mal in Folge ein Heimspiel, und das trotz einer guten Leistung. Neben der altbekannten Sturmschwäche trugen auch ein hervorragender Gästekeeper und eine miserable Schiedsrichterleistung zur Niederlage bei.

Die Rückserie beginnt für den VfL am 17.01.2026 in Aachen um 16.30. Bereits am 10.01.26 findet um 14.00 ein Testspiel an der Bremer Brücke gegen Schalke 04 statt. Alle weiteren Termine gibt es hier.

Zur Information: Hier gibt es stets unsere aktuellen VfL-Podcasts und Kallas Einwürfe rund um die Uhr zu hören. Ansonsten wird der aktuelle VfL-Podcast jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.00 Uhr auf OS-Radio 104,8 übertragen und „Kallas Einwurf“ jeden Montag und Freitag mehrmals am Tag.

 

Vor dem Spiel

Über die aktuellen Geschehnisse rund um den VfL informieren wir regelmäßig und gleich mehrmals wöchentlich in unseren Berichten und stets aktuellen Podcasts, sodass wir uns an dieser Stelle Lückenfüllerartikel oder Spekulationen über mögliche Aufstellungen ersparen können.

Wie schon gegen Ulm tritt der VfL heute mit dieser Startelf an:
Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Jacobsen, Wagner, Lesueur – Kopacz, Meißner, Kehl

Die Bremer Brücke ist dank einer gesponserten Gästekurve mit 15.741 Zuschauer*innen ausverkauft.

Vor dem Spiel eine beeindruckende Choreo in der Ostkurve

Beginn

Schiedsrichter Niclas Rose (26) aus Satow pfeift bei bewölktem Himmel und Temperaturen um die sieben Grad an. Das ist heute erst sein 6. Drittligaspiel.

Die ganz in Lila angetretenen VfLer haben Anstoß und spielen zunächst in Richtung Westkurve. Eine seltene Konstellation: Anstoß und Westkurve.

Von Beginn an entwickelt sich ein recht munteres Spiel, bei dem beide Teams allerdings keine echte Torgefahr entwickeln. Der VfB hat etwas mehr Ballbesitz und kommt in der …


Nach einer Viertelstunde …

… 17. Minute zu einer ersten Chance, als di Benedetto auf Penna passt, der am Torraum ins Stolpern gerät und die Chance vertändelt.

Die Stuttgarter sind im Vorwärtsgang. Ein Freistoß in der 22. Minute landet in der Mauer, ein Eckball fliegt ein Freund und Feind vorbei ins Aus.

Kurz darauf hat der VfL plötzlich auf der rechten Seite eine erste Chance, als Herwerth  eine Pass von Fabinski falsch einschätzt und Kopacz ihm den Ball abluchst, sein Schuss kracht vom rechten Pfosten ins Aus.

Es folgt Chance auf Chance und der VfL ist nun dem ersten Tor näher als die Stuttgarter. Ein hohe Flanke von Kammerbauer landet bei Meißner, der sich gegen Groiß behaupten kann und plötzlich frei vor Hellstern steht, der allerdings parieren kann.

In der 32. Minute wird ein Schuss von Kopacz geblockt. Die Ecke von Kehl landet am kurzen Pfosten, wo Jacobsen den Ball per Direktannahme neben den rechten Pfosten setzt.

Und dann endlich die mehr als verdient Führung: Lesueur marschiert auf der linken Seite entschlossen bis zur Grundlinie, düpiert dabei den Stuttgarter Glück und zieht eine großartige Flanke weit in den Strafraum, dort zieht Kopacz, ohne lange zu fackeln, direkt ab und der Ball rutscht unter dem Stuttgarter Keeper hindurch ins Netz.

Das Stadion steht Kopf und kurz vor Halbzeitpfiff erzielt Meißner fast das 2:0, als er nach einer abgefälschten Flanke von Kopacz den Ball per Grätsche knapp neben den rechten Pfosten setzt.

Zur Pause gibt es viel Applaus.

Halbzeitfazit

Aufgrund der sehr viel klareren Torchancen eine mehr als verdiente Führung für den VfL. Ab Mitte der ersten Halbzeit begann die Drangphase des VfL, die endlich mit dem 1:0 belohnt wurde.

Der VfL wechselt nicht zur zweiten Hälfte …

… und bei den Stuttgartern kommt Spalt für Catovic ins Spiel.

Und gleich hat Kehl die Riesenchance zum 2:0, aber Hellstern kann seinen Schuss aus kurzer Distanz mit einem Reflex parieren. Wenig später hat Meißner das 2:0 auf dem Fuß, als er von Kehl freigepielt wird und aus wenigen Metern rechts am Tor vorbeischießt.

Und natürlich rächht es sich, wenn man derart viele Chancen ungenutzt lässt und so fällt aus dem Nichts das 1:1, und das ausgerechnet durch Ouro-Tagba, der wenigen Minuten zurvor nach einem bösen Stürmerfoul Geld-Rot hätte sehen müssen. Nach einem Fehler von Kammerbauer flankt Meyer von links in den Strafraum, wo Ouro-Tagba nur noch einnetzen muss.


Nach 60 Minuten …

… wird bei den Stuttgarten bis zur 73. Minute komplett durchgewechselt, beim VfL kommen, warum auch immer, Pröger für Lesueur, der genesene Badjie für Kehl und Riesselmann für Kopacz.

Bis auf einen Schlenzer in der 75. Minute von Sessa, den Jonsson parieren kann, und einigen extrem strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen, passiert nicht viel.

Und dann dreht sich das Spiel wie aus dem Nichts: Der VfL hat es versäumt, die Führung auszubauen und die Stuttgarter gehen in Führung. Sankoh kann den Ball nach Zuspiel von Penna ungehindert über die Linie drücken.

Das Stadion fällt kurz in Schockstarre. Der VfL macht ein gutes Spiel, hätte drei, vier Tore erzielen können sowie einen Elfmeter und der Stuttgarter Torschütze zum 1:1 vorher eine gelb-rote Karte erhalten müssen. Gerecht ist das alles nicht.

In den Schlussminuten wacht das Publikum noch einmal auf. Mittlerweile sind auch Ihorst und Henning im Spiel, aber alle Bemühungen sind vergebens.

Dann ertönt der Schlusspfiff.


Fazit

Der VfL verliert zum zweiten Mal in Folge ein Heimspiel, und das trotz einer guten Leistung. Neben der altbekannten Sturmschwäche trugen auch ein hervorragender Gästekeeper und eine miserable Schiedsrichterleistung zur Niederlage bei. 

Die Rückserie beginnt für den VfL am 17.01.2026 in Aachen um 16.30. Bereits am 10.01.26 findet um 14.00 ein Testspiel an der Bremer Brücke gegen Schalke 04 statt. Alle weiteren Termine gibt es hier.


Zahlen, Daten & Fakten

 

Zuschauer*innen: 15.741, davon 30 aus Stuttgart

Tore:
1:0 Kopacz (36.)
1:1 Ourio Tagba (58.)
2:1 Sankoh (82.)
0:0 (.)

Gelbe Karten:
(38.) Müller
(38.) Ouro-Tagba
(51.) Kehl
(62.) Wagner
(81.) Penna
(90.+5.) Hellstern

Gelb-Rote Karten:
(.)

Rote Karten:
(.)

VfL Osnabrück:
Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer, Jacobsen, Wagner, Lesueur – Kopacz, Meißner, Kehl
Trainer: Timo Schultz

VfB Stuttgart II
Hellstern – Groiß, Glück, Herwerth, Meyer – di Benedetto, Catovic – Penna, Sessa, Diehl – Ouro-Tagba
Trainer: Nico Willig

Schiedsrichter: Niclas Rose (26) aus Satow 




Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 19. September 2009 in 14 Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz lautet 8-2-4. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de.

Tabellarisches:
In der Kicker-Formtabelle steht der VfL mit einem Notendurchschnitt von 3,24 auf Platz 6 und der SV WW (3,19) auf Platz 4. Tatsächlich spielt der VfL als 4. der 3. Liga gegen den 12. des 18. Spieltags.


Ergebnisse und Tabelle der 3. Liga

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