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Dienstag, 20. Januar 2026

„Löwenpudel of the Match“ aus dem Spiel gegen Alemannia Aachen

Partycrasher am Tivoli
Bryan Henning und Robin Meißner sind unsere Löwenpudel of the Match am 20. Spieltag

17. Januar 2026: Rückrundenstart in Liga 3, 24.000 Zuschauer am Aachener Tivoli, rund 2700 Osnabrücker traten den Weg in die Kaiserstadt an. Und sie sollten nicht enttäuscht werden: Der Turn- und Sportverein Alemannia von 1900 feierte an diesem Wochenende seinen am 16. Dezember des Vorjahres vollendeten 125. Geburtstag.

Die Alemannia, seit November 2025 von Mersad Selimbegovic trainiert, befindet sich nach einem soliden Saisonstart im zweiten Drittligajahr in Folge trotz der Treffsicherheit ihres Torjägers Lars Gindorf im Abstiegskampf, während der Gast aus Osnabrück die Hinrunde in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen beendete. Dennoch gab es Anlass zur Hoffnung für den Aachener Anhang, schließlich konnte der VfL nur selten etwas Zählbares aus der am westlichsten gelegenen deutschen Großstadt mitnehmen. Der letzte von gerade einmal drei VfL-Siegen am Tivoli liegt inzwischen 13 Jahre zurück.

Die gastgebende Alemannia kam auch am Samstag zunächst besser ins Spiel, doch mit dem ersten Angriff sorgten unsere beiden Löwenpudel of the Match für den frühen Partycrash der Aachener Geburtstagsfeier: Robin Meißner gewann den Ball am gegnerischen Sechzehner und zog unwiderstehlich auf Höhe der Grundlinie davon, um Bryan Henning zu bedienen, der den Ball ins untere rechte Eck versenkte. Durch den Neuzugang Julian Kania hatte Meißner im Verlauf der gesamten Partie viel Platz auf den Außenbahnen und spielte immer wieder seine Schnelligkeit aus. Bryan Henning wiederum stand zuletzt gegen Viktoria Köln in der Startelf und war durch die Gelbsperre Fridolin Wagners erstmals seit 4 Monaten wieder von Beginn an auf dem Platz. Eigentlich ist er als akribischer Arbeiter im defensiven Mittelfeld bekannt, doch beim Führungstreffer agierte er wie ein Vollblutstürmer.

Die „Kartoffelkäfer“ genannten Gastgeber schüttelten sich kurz und hatten sogar Gelegenheit zum Ausgleich, doch Lukas Jonsson rettete ebenso bärenstark. Spätestens nach 20 Minuten aber war der VfL die tonangebende Mannschaft, insbesondere Robin Meißner erwischte einen Sahnetag und war weder von links noch von rechts von der Aachener Defensive in den Griff zu bekommen. Folglich legte er in der 41. Minute nach einem Messi-Move über links erneut für Bryan Henning auf, der sich mit seinem Doppelpack zum zweiten Matchwinner und Mittelstürmer aufschwang und seine Mannschaftskollegen mit einer 2:0-Führung zum Pausentee in die Kabine begleitete.

Die zweite Hälfte agierte der VfL dann etwas verhaltener, verlor jedoch nie die Spielkontrolle, auch weil die eingewechselten Osnabrücker wie Robert Tesche oder Tony Leseur clever agierten und die Alemannia nicht wirklich gefährlich lassen ließen. Robin Meißner, der bereits schon zuvor hätte treffen können, krönte seine fantastische Leistung in der 89. Minute: Die hoch aufgerückten Gastgeber verloren den Ball im Mittelfeld, die Kugel landete bei Jacobsen, der mit einem feinen Heber Meißner in Szene setzte und Letzterer Aachens Schlussmann Olschowsky aussteigen ließ, um zum 3:0-Endstand zu treffen.

Eine starke und auch sehr abgeklärte Leistung des VfL zum Start in die Rückrunde lassen uns auf ein erfolgreiches lila-weißes Jahr 2026 hoffen. Wir gratulieren den beiden Löwenpudeln of the Match Bryan Henning und Robin Meißner zu einer bockstarken Leistung auf dem bisher gefürchteten Tivoli!

Come on you Lionpoodles!

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