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Donnerstag, 19. Februar 2026

Vorspiel im Wohnzimmer: VfL gegen Rot-Weiss Essen

Unsere ohnehin umfangreiche VfL-Berichterstattung wird ab sofort um ein neues Format ergänzt, und zwar um das „Vorspiel im Gästezimmer“ und das „Vorspiel im Wohnzimmer“.
Verantwortlich für das „Gästezimmer“ ist Janis Weber, der schon einige interessante Beiträge für die OR verfasst hat und VfL-Fans vom Podcast Ostkurvenchor hinlänglich bekannt sein dürfte.

Das Wohnzimmer räumt Lars Mosel vor jedem Heimspiel auf, der vor allem als Mitglied der ersten Stunde des VfL-Podcasts auf OS-Radio 104,8 berühmt und zugleich berüchtigt wurde: „Ich werde hier gegen meinen Willen festgehalten“, ein unvergessener Satz, mit dem der erste VfL-Podcast eröffnet wurde und der schon früh die mafiöse Grundstruktur der OR offenbarte.

 

Vorschau auf das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen
mit persönlichen Einschätzungen von Janis Weber, Lars Mosel und Jens Dieckmann

Nach dem verdienten Punktgewinn bei Hansa Rostock (2:2) trifft der VfL am nächsten Samstag um 14:00 Uhr auf das nächste Spitzenteam. An der Bremer Brücke geht es gegen die punktgleiche Mannschaft von Rot-Weiss Essen, die lediglich eine um ein Tor schlechtere Tordifferenz aufzuweisen haben. Die rot-weissen haben dabei 8 Tore mehr als die lila-weissen erzielt, aber eben auch 9 Tore mehr kassiert.

Interessant dabei, dass die beiden erfolgreichsten Mannschaften aufeinandertreffen, seitdem unser ehemaliger Trainer Uwe Koschinat das Traineramt bei der Mannschaft aus Essen übernommen hat. Der VfL stand am 18. Spieltag (15.12.2024) abgeschlagen mit nur 11 Punkten auf dem letzten Platz, während Rot-Weiss Essen auf dem 18. Tabellenplatz mit 16 Punkten ebenfalls in Abstiegsgefahr war. Essen gelang im Anschluss noch der Spung auf den 8. Platz (56 Punkte) und der VfL rettete sich bekanntermaßen mit 48 Punkten auf Platz 14. Insgesamt hat Rot-Weiß Essen also in der Koschinat Tabelle 83 Punkte geholt, der VfL „nur“ 80.

Laut Transfermarkt.de treffen beide Klubs bereits zum 45. Mal aufeinander. Rot-Weiss Essen hat dabei die Nase vorn. 17 Duelle gewann der Ruhrpottclub, 13 mal der VfL und 14 Partien endeten Unentschieden.  Der erste direkte Vergleich fand dabei bereits am 11.05.1952 in Osnabrück statt, wo die Heimmannschaft mit 3:2 triumphieren konnte. Laut Kicker waren es 43 Spiele, in der Einzelaufstellung sind es dann 51 Spiele…
In den letzten 5 Spielen ist die Bilanz für unseren VfL positiver. Einer Niederlage in der letzten Saison stehen 2 Siege und 2 Unentschieden gegenüber. Einen Auswärtssieg hat es dabei gar nicht gegeben. Gute Aussichten also für den Brückentag am Samstag!

 

Auf’m Platz

Beide Mannschaften haben im Jahr 2026 noch kein Spiel verloren. Bevor am letzten Samstag Jahn Regensburg mit 3:2 besiegt werden konnte, hat RWE allerdings 3 Unentschieden gesammelt und nur den TSV Havelse mit 4:1 geschlagen. Geholt wurden demzufolge bisher 9 Punkte bei 12:8 Toren.
Dem VfL gelangen im gleichen Zeitraum 3 Siege und 2 Unentschieden. Die 11 Punkte wurden mit einem Torverhältnis von 9:3 erreicht, wobei 3 gegentorfreie Spiele zu Buche standen. Bei Essen kein Einziges.

Rot-Weiss Essen zeigte die Ambitionen auf dem Transfermarkt in der Winterpause sehr deutlich, hat aber mit Tom Moustier und Ahmet Arslan auch wichtige Spieler abgegeben. Insbesondere mit der Leihe von Dickson Abiama scheint ein Coup gelungen zu sein. Gleich im ersten Spiel in Aachen traf der Stürmer vom FCK nach seiner Einwechslung doppelt. Mit Tino Casali, Danny Schmidt, Ben Hüning und Ruben Reisig wechselten zudem noch vier weitere Hoffnungsträger an die Essener Hafenstraße. Ein anderes Ziel als den Aufstieg gibt es in Essen nicht.   


Gästeanhang
Rot-Weiss Essen hat einen großen Anhang, der aber häufig nicht nur durch großartige Unterstützung, sondern auch durch unangenehme Begleiterscheinungen auf sich aufmerksam macht. Beim letzten Heimspiel wurden bereits vor dem Spiel Sachbeschädigungen an den Sanitäranlagen im Gästeblock begangen. Auf den Sitzplätzen zwischen Heim- und Gästebereich kam es zu wechselseitigen Provokationen, woraufhin das Ordnungspersonal einschreiten musste. Kurz darauf öffneten ca. 50 Gästefans ein Fluchttor zum Innenraum und stürmten Richtung Nordkurve. Die Polizei und der Ordnungsdienst mussten einschreiten und es gab verletzte im Ordnungsdienst.
Insgesamt ein problematischer Gästeanhang, der oftmals durch Pöbeleien auffällt und neben Aachen sicherlich der unangenehmste westdeutsche Fanblock ist. Zumindest dürfte der Block allerdings gut gefüllt sein.

 

Prognose Lars Mosel (Osnabrücker Rundschau)

Nach dem sehr guten Spiel in Rostock mit einer zum zweiten Mal in Folge überraschenden Aufstellung, werden wir erneut mit sensationellen Wechseln konfrontiert. Vielleicht Ajdini auf der rechten Schiene, David Kopacz im Sturm oder Robert Tesche auf der 6? Egal was kommt, der VfL übernimmt von Beginn an die Initiative und lässt keinen Zweifel an einem Sieg aufkommen. Nach dem 1:0 durch den in der Startformation stehenden Bernd Riesselmann nach Vorlage von Lars Kehl, erzielt Robin Meißner in der zweiten Halbzeit nach toller Einzelleistung das 2:0 und bestätigt seine tolle Form. Da die starke Abwehr und der souveräne Lucas Jonsson nichts mehr anbrennen lassen, endet das Spiel auch mit diesem Ergebnis und Rot-Weiss Essen verliert das erste Spiel 2026.

Prognose Janis Weber (Podcast Ostkurvenchor)
In Osnabrück setzt es für den RWE die erste Rückrundenniederlage. Und das hat nichts mit fehlender Kaderqualität zu tun, ganz im Gegenteil, Essen hat sich das letzte Jahr über einen Mannschaft aufgebaut, die nicht nur um den Aufstieg mitspielen, sondern eigentlich aufsteigen muss. Doch Koschinat bekommt es nur selten hin die kompletten PS des Kaders auf den Platz zu bringen, das Spiel der Essener wirkt oft anfällig und unsouverän.
Sollten den „Unterschiedsspielern“ bei RWE keine besonderen Momente beschieden sein und die VfL-Abwehr das Tempo der Essener Offensive in den Griff bekommen, gewinnt Lila-Weiß deutlich mit 3:0. Meißners Heim-Knoten ist geplatzt und er lässt schon in Halbzeit eins in Form eines Doppelpacks weitere Tore folgen. Wiemann macht dann kurz vor Schluss per Kopf den Deckel endgültig drauf.

Jens Dieckmann (Podcast Osnabrücker Rundschau)
VfL Osnabrück gegen Rot-Weiß Essen, klingt wie ein Spitzenspiel, sieht aus wie ein Spitzenspiel, ist ein Spitzenspiel. Von einem öden 0:0 bis zu einem Spiel von dem man auch Jahre später noch spricht ist da alles möglich. Das Umfeld in Essen wie immer zu ungeduldig, zu laut, zu viel Zweifel. Mit Arslan und Moustier sind zwei Stammspieler gegangen, dafür kam aus Kaiserslautern Dickson Abiama, der gleich in seinem ersten Spiel für RWE mit einem Doppelpack in Aachen schnürrte. Sowas sollte unsere Abwehr tunlichst verhindern. Da Robin Meißner mittlerweile auch in Heimspielen trift, gibt es am Samstag nicht nur ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, sondern auch ein am Ende verdientes 2:1 für Lila-weiß, wobei diesmal Robin Meißner den Doppelpack schnürt.
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