Afghanistans Taliban-Regime. Zwischen Isolation und „Normalisierung“ als Abschiebestaat?

Morgen um 19 Uhr: Vortrag in der Volkshochschule

Diese Information sollte sich niemand entgehen lassen, der oder die sich für die Lage von Menschenrechten in Afghanistan innteressiert. Denn Abschiebungen zum Terror-Regime der Taliban in Afghanistan können infolge der verschärften Abschiebepolitik des Innenministers Dobrindt auch Afghaninnen und Afghanen in Osnabrück treffen.

Kurzum: Der renommierte Afghanistan-Experte Thomas Ruttig hält am Dienstag, 21.04.2026, um 19:00 Uhr, in der Volkshochschule der Stadt Osnabrück einen Vortrag zur aktuellen Lage in Afghanistan. Um wen geht es beim Vortragenden? Thomas Ruttig ist langjähriger Afghanistan-Experte, Journalist und Mitbegründer sowie Ko-Direktor des Afghanistan Analysts Network, einer unabhängigen Denkfabrik mit Sitz in Kabul und Berlin.

Zur Ausgangslage: Fünf Jahre nach der Machtübernahme haben die Taliban ihre Herrschaft in Afghanistan konsolidiert. Das Regime verfolgt den Aufbau eines Staates nach Scharia-Grundsätzen, entrechtet vor allem Frauen und Mädchen und unterdrückt jede Opposition. International sucht es verstärkt diplomatische Kontakte. Trotz formaler Isolation treten immer mehr Regierungen – darunter auch Deutschland – mit dem Regime in Kontakt. Politisches Hauptmotiv ist häufig die Wiederaufnahme direkter Abschiebungen nach Afghanistan. Die schwache Wirtschaft bleibt seine größte Verwundbarkeit.

Auch weitere, im Plakat ablesbare Veranstaltungen sollte man sich vormerken. Veranstaltende beziehungsweise enge Kooparationspartner der gesamten Reihe sind neben der gastgebenden VHS das Aktionszentrum 3. Welt, terre des hommes und Amnesty International.

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