Montag, 27. Juni 2022

Judith Kessler: Faschistenbekämpfer Z-ladimir verabschiedet sich mit roten Rosen von seinem am 6. April verblichenen Busenfreund Wladimir Schirinowki.

Zur Erinnerung für alle, die nicht müde werden, das eigentliche große Nazi-Übel in der Ukraine zu verorten, ein paar Aussagen des Gründers der „liberaldemokratischen Partei“ und Trägers des vaterländischen Verdienstordens, seit 1993 ununterbrochen Mitglied der russischen Duma und zeitweise deren stellvertretender Vorsitzender:

„Die Anschläge vom 11. September 2001 hat die amerikanische Regierung inszeniert.“
„Die Juden haben die Weltherrschaft.“
„Bin Laden und Al-Quaida gab es nie.“
„Die Terroranschlägen 2016 in Brüssel waren gut, weil der Westen Russland nun um Hilfe anflehen wird (für uns von Vorteil. lasst sie verrecken und sterben.)“
„In den USA zieht ein N*ger die Strippen.“
„In Deutschland marschieren Schwule statt Soldaten.“
„Frauen sollen mehr Kinder kriegen, die in staatlichen Heimen großzuziehen sind.“
„Die russischen Reichsgrenzen von 1917 mit Finnland, Polen, Belarus und der Ost-Ukraine müssen wieder hergestellt werden.“

Alaska sollte annektiert werden.
Man solle große Ventilatoren bauen, um radioaktive Abfälle in die baltischen Staaten zu blasen.
Nach der Annexion der Krim 2014: Vorschlag an Polen, Rumänien und Ungarn, die Ukraine zwischen Russland und ihnen aufzuteilen.
Aufforderung an seine Bodyguards, die schwangere Journalistin Stella Dubowizkaja zu vergewaltigen, nachdem diese eine Frage zum Ukraine-Krieg 2014 gestellt hatte.
Nach dem Abschuss einer russischen Militärmaschine 2015 durch die Türken: „Es ist sehr einfach, Istanbul zu vernichten. Man muss nur eine Atombombe über dem Bosporus abwerfen.“
In einer Rede am 27. Dezember 2021 zum Einmarsch in die Ukraine: „Um 4 Uhr morgens am 22. Februar werdet ihr unsere neue Politik spüren … Es wird ein Jahr sein, in dem Russland wieder groß wird.“

Fast überflüssig zu erwähnen, dass auch Papa le Pen und AfD-Frauke Schirinowski die Hand geschüttelt haben, dass ihn die Duma mit einer Schweigeminute geehrt und Putin ihn eine „außerordentliche Persönlichkeit“ genannt hat, „ohne die die Entwicklung des modernen politischen Systems in Russland undenkbar gewesen“ wäre.

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