Auszeichnung in Berlin für Filmprojekt über eine ost- und eine westdeutsche Ruderin
Großer Erfolg für die Moritz Breite und Alexander Weiß vom Gymnasiums Bad Iburg: Beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wurde ihre Arbeit „Vom geteilten Deutschland ins gemeinsame Boot – Eine Ost-West-Begegnung im Rudersport“ heute in Berlin mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 500 Euro.
Die Jugendlichen beschäftigten sich in ihrem Projekt mit den Veränderungen und neuen Begegnungen nach der deutschen Wiedervereinigung. Im Mittelpunkt ihres Filmbeitrags stehen eine ostdeutsche und eine westdeutsche Ruderin, die vor dem Mauerfall Konkurrentinnen waren. Nach der Wiedervereinigung trainierten und ruderten sie gemeinsam und gewannen schließlich als gesamtdeutsches Team eine Weltmeisterschaft.
Für ihr Projekt recherchierten die Schüler die Biografien der beiden Sportlerinnen und setzten deren Geschichte filmisch um. Dabei arbeiteten sie heraus, wie aus sportlicher Konkurrenz über die innerdeutsche Grenze hinweg eine erfolgreiche Zusammenarbeit entstand. Der Film verdeutlicht exemplarisch, wie die deutsche Einheit neue Begegnungen und gemeinsame Perspektiven ermöglichte.
Für die vierte Wettbewerbsrunde wurden bundesweit 307 Beiträge eingereicht. Ausgezeichnet wurden 36 Projektgruppen mit mehr als 200 Jugendlichen aus ganz Deutschland.
Die diesjährige Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto „Neue Begegnungen“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erforschten Begegnungen zwischen Ost und West, zwischen Generationen und Kulturen sowie die Veränderungen im Alltag der Menschen seit der deutschen Einheit.
„Besonders spannend war für uns, anhand von zwei persönlichen Geschichten zu zeigen, wie Menschen nach der Wiedervereinigung zusammengefunden haben und gemeinsam erfolgreich wurden“, erklärt Moritz Breite.
Die betreuende Lehrkraft Jan Müller gratuliert den Preisträgern: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Moritz und Alex haben mit großem Engagement, Kreativität und historischem Interesse gearbeitet. Der Erfolg ist eine verdiente Anerkennung ihrer Leistung.“ Bei der Preisverleihung im Bundesministerium der Finanzen wurden die Gewinnerinnen und Gewinner durch die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geehrt.
Der Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wird seit 2019 von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet.
Weitere Informationen: www.umbruchszeiten.de












