Robert Alferink: „Jetzt müssen aus Millioneninvestitionen sichtbare Verbesserungen werden“
Die SPD Osnabrück begrüßt die angekündigten Investitionsmittel des Landes Niedersachsen für die kommunale Infrastruktur. Nach den Planungen des Landes sollen über 88 Millionen Euro nach Osnabrück fließen, um wichtige Zukunftsinvestitionen in der Stadt zu ermöglichen. Für die SPD ist die Förderung ein starkes Signal für die kommunale Ebene. Gleichzeitig dürfe die Diskussion nicht bei der Höhe der Fördersumme enden.
„88 Millionen Euro sind eine große Chance für unsere Stadt. Aber entscheidend ist nicht, wie viel Geld angekündigt wird, sondern was am Ende bei den Menschen ankommt. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht bessere Schulen, moderne Kitas, sichere Straßen, funktionierende Infrastruktur und eine Verwaltung, die Projekte auch tatsächlich umsetzt“, erklärt Robert Alferink, Oberbürgermeisterkandidat und Vorsitzender der SPD Osnabrück.
Die Mittel aus dem Infrastrukturprogramm können für zahlreiche kommunale Investitionen eingesetzt werden und bieten Osnabrück die Möglichkeit, wichtige Zukunftsprojekte schneller voranzubringen. Nach Auffassung der SPD braucht es dafür jedoch klare Prioritäten und eine strategische Gesamtplanung.
„Osnabrück darf nicht länger von Projekt zu Projekt denken. Wir brauchen eine klare Vision für das Jahr 2040. Eine Stadt, die wächst, wirtschaftlich stark ist, bezahlbaren Wohnraum bietet, gute Bildung ermöglicht und in allen Stadtteilen funktioniert. Dafür müssen die jetzt bereitstehenden Mittel gezielt eingesetzt werden.“
Kritisch sieht Alferink, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte nur schleppend vorangekommen seien. „Zu oft erleben wir, dass gute Ideen beschlossen werden, aber anschließend Jahre vergehen, bis etwas sichtbar wird. Gerade bei Schulen, Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung oder der Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbeflächen können wir uns dieses Tempo nicht mehr leisten. Die Menschen erwarten Ergebnisse.“ Als Oberbürgermeister werde er sich deshalb für eine deutlich stärkere Steuerung wichtiger Zukunftsprojekte einsetzen.
„Für mich gilt: Ansiedlungspolitik, Wohnungsbau, Bildung und Infrastruktur sind Chefsache. Osnabrück braucht eine Verwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Die Fördermittel des Landes eröffnen große Chancen. Jetzt kommt es darauf an, sie konsequent zu nutzen.“ Die SPD Osnabrück fordert deshalb, frühzeitig einen transparenten Investitionsplan vorzulegen und die Mittel dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger entfalten.
„Ein Osnabrück, das funktioniert, entsteht nicht durch Ankündigungen. Es entsteht durch kluge Investitionen, schnelle Entscheidungen und eine Verwaltung, die liefert. Die Voraussetzungen sind jetzt besser denn je – daraus müssen wir etwas machen“, so Alferink abschließend.












