17. Mai: Gedenkfeier für queere Opfer des Nationalsozialismus

Initiative Peter Hamel lädt ein

Für die queeren Opfer des NS war der Sieg über das Naziregime, am 8. Mai das Ende der Todesdrohung. Doch mit einem schalen Beigeschmack: Jede Entschädigung für KZ-Haft, Gesundheits- und Berufsschäden wurde ihnen gesetzlich abgesprochen. Ihre Verfolgung, ging in der BRD in unterschiedlicher Weise über Jahrzehnte weiter.

Aus diesem Grund haben wir die Gedenkfeier auf den IDAHOBIT Tag gelegt: Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation WHO, Homosexualität aus ihrer Liste der Krankheiten zu entfernen, weil sie ohne wissenschaftlichen Nachweis war und blieb.

Damit wurde ein grosser Schritt für die gleichwertige Teilhabe queerer Menschen getan. Dennoch werden bis heute Menschen mit „Therapien“ gequält, die sie von ihrer Sexualität „heilen“ sollen. Bis heute werden sie von Anhänger*innen menschenverachtender faschistischer Ideologien, von Maskulinist*innen und Vertreter* innen geschlechtsspezifischer Rollenklischees mit gewalttätigen Übergriffen bedroht. Bis heute droht ihnen sogar in Teilen der Welt der Tod, wo Menschen ihrer sexueller Selbstbestimmung und ihrer sexuellen Dispo-sition wegen ermordet werden.


Die Initiative Peter Hamel – gegen Homophobie und für Zivilcourage lädt ein:

  • Zeit: Sonntag, den 17. Mai 2026 – ab 17.00 Uhr
  • Ort: Raiffeisen-Platz, Heinrich Heine Strasse
  • Am Mahnmal Peter Hamel, gegen Homophobie und für Zivilcourage.

NIE WIEDER IST JETZT – 81 JAHRE nach ZERSCHLAGUNG DES NS-REGIMES – richtet sich unsere Einladung nicht an Antisemitinnen, Rassistinnen, Sexistinnen, Faschistinnen und alle gegen H-O-B-I-T, Eingestellte, Personen und deren Organisationen.

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