Elt Teilnehmende aus Israel, Frankreich und Deutschland
Auf dem Gelände des ehemaligen Arbeitserziehungslagers Ohrbeck stoßen derzeit elf geschichtsinteressierte Menschen aus Israel, Frankreich und Deutschland auf Zeugnisse der Vergangenheit. Vom 8. bis 14. August nehmen sie an einem gemeinsamen Workcamp der Gedenkstätte Augustaschacht und ihrer Partnerorganisation Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. teil.
Die Freiwilligen untersuchen unter Anleitung des archäologischen Fachbüros Denkmal 3D einen Abschnitt des Gedenkstättengeländes und helfen dabei, die zutage gekommenen Funde für die Gedenkstättenarbeit aufzubereiten. Sie legen Schicht für Schicht den Boden frei – und damit möglicherweise auch bislang unbekannte Spuren der Lagergeschichte.
Für die Freiwilligen bedeutet das Workcamp, Geschichte praktisch kennenzulernen: Sie arbeiten am historischen Ort, suchen nach materiellen Zeugnissen und setzen sich unmittelbar mit der Vergangenheit auseinander. Gleichzeitig steht auch die Begegnung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sind während der Camptage im Haus Ohrbeck in Holzhausen untergebracht, wo sie sich selbst versorgen. Archäologische Spurensuche wird so zum Ausgangspunkt für Austausch, gemeinsames Lernen und Erinnerungsarbeit. Der Landkreis Osnabrück, der Landschaftsverband Osnabrücker Land, das Land Niedersachsen und die Dr. Hans-Jürgen Häßler Stiftung fördern das Workcamp.













