Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengt britischen Langzeitzünder in Eversburg
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) hat am Mittwochvormittag auf dem Sportplatz der Integrierten Gesamtschule Eversburg einen nicht detonierten Bodenzünder aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Es handelte sich um einen englischen Langzeitzünder mit Detonator aus einem sogenannten Zerscheller, also einer Fliegerbombe, deren Hülle beim Aufschlag zerbrochen war, ohne dass die Sprengladung explodiert ist. Da der Zünder nicht transportfähig war, musste er vor Ort kontrolliert gesprengt werden.
Für die kurzfristig anberaumte Maßnahme hatten 350 Anwohnerinnen und Anwohner in 198 Haushalten bis 8 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen. Um 9.20 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Gebiet überprüft und konnten Sicherheit vermelden. Bereits um 10 Uhr konnte der KBD den Zünder sprengen und damit unschädlich machen; ab 10.15 Uhr konnten alle Anwohnerinnen und Anwohner wieder zurückkehren. In der eigens von der Feuerwehr eingerichteten Anlaufstelle im nahe gelegenen Jugendzentrum Westwerk hatten sich zwölf Anwohnerinnen und Anwohner eingefunden.
Neue Luftbildauswertungen hatten kürzlich ergeben, dass sich auf dem Gelände der IGS Eversburg Verdachtspunkte für Blindgänger befinden könnten. Diese waren in den Sommerferien systematisch sondiert worden. Dabei wurde der nun unschädlich gemachte Zünder aufgespürt.












