SPD-Kreistagsmitglieder diskutieren Herausforderungen und Handlungsoptionen des Klimawandels
Wie verändern sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen durch den Klimawandel, welche Folgen sind bereits heute spürbar und wie kann sich die Region darauf einstellen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion Andreas Timpe aus Melle, Petra Kirk aus Hasbergen und Volker Beermann aus Georgsmarienhütte und kamen der Einladung des Landkreises Osnabrück zur Tagung „Klimafolgen im Blick“, gerne nach, die im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück stattfand.
Ein besonderes Highlight war das Impulsreferat von Özden Terli, dem aus dem ZDF bekannten Diplom-Meteorologen und Journalisten. Es ging dabei um die zunehmende Bedeutung extremer Wetterereignisse und die Frage, welche Konsequenzen sich daraus für Gesellschaft, Kommunen und die regionale Planung ergeben.
Mit den konkreten Herausforderungen für die Einsatzkräfte befasste sich Kreisbrandmeister Ludger Flohre in seinem Vortrag „Extremwetterlagen und Feuerwehr – Belastungen, Risiken und Anpassungsbedarfe für die Feuerwehren in Deutschland“. Angesichts zunehmender Hitze, Starkregenereignisse, Stürme und anderer Extremwetterlagen stehen die Feuerwehren vor wachsenden Anforderungen. Neben der Bewältigung akuter Schadenslagen gewinnt deshalb auch die Anpassung der Einsatzstrukturen an Bedeutung.
„Wir als SPD-Kreistagsfraktion haben erkannt, dass das Thema Klimaanpassung eine Querschnittsaufgabe ist, und zahlreiche Bereiche des kommunalen Handelns betrifft. Schon lange ist es uns ein großen Anliegen, den Hochwasserschutz sicherzustellen und auszubauen. Gleichzeitig muss die Bildung von Grundwasser gefördert werden. Dazu wurden auf der Tagung verschiedene Maßnahmen zur Speicherfähigkeit von Wäldern und landschaftlichen Flächen vorgestellt,“ so Andreas Timpe. Es habe ihn besonders gefreut, dass auch die SPD-Bürgermeister Heiner Pahlmann (Bramsche), Matthias Wübbel (Samtgemeinde Fürstenau) und Dagmar Balo (Georgsmarienhütte) ebenfalls an der Tagung teilnahmen.
















