Gute Nachrichten für Osnabrück wie Fürstenau
Ideenreiche Planungen der Stadtwerke an der Vehrter Landstraße können weiter verfolgt werden. Der Haushaltsausschuss hat am 23. September eine Liste der geförderten Projekte und Kommunen im Rahmen des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbad (SKS)“ beschlossen. Berücksichtigt wurde dabei auch das das von den Stadtwerken betriebene Nettebad in Osnabrück.
Überbringende der guten Nachricht war neben dem CDU-MdB Mathias Middelberg auch die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Bramsche, Feliz Polat. Danach kann sich auch das Nettebad in Osnabrück über eine Bundesförderung freuen. 2,5 Millionen Euro stellt der Bund für die Sanierung zur Verfügung.
Investitionsiitiativen der Bundesregierung in dreistelliger Milliardenhöhe, welche die SPD in der amtierenden Bundesregierung trotz aller Sparappelle durchgesetzt hat, konnten sich inzwischen ihren Weg bahnen. Auch Grünen-MdB Feliz Polat begrüßte das Programm: „Unsere Schwimmbäder fördern Gesundheit und Bewegung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und stellen einen wichtigen Standortfaktor dar. Daher ist die Sanierung eine wichtige Zukunftsinvestition, die angegangen werden muss. Jedes gerettete Bad ein Gewinn für die Kommune und die Menschen vor Ort.“
Middelberg erläuterte, dass das Geld in die energetische Sanierung und in den barrierefreien Umbau des Nettebades fließen soll. Für Kita-Kinder, Senioren und Menschen mit Handicap würde dies mehr Komfort, mehr Bewegungsfreiheit und mehr Selbstbestimmung bedeuten. Und weil das Bad künftig weniger Energie verbrauche, würden sich auch die Betriebskosten verringern. „Dass Bund und Stadt hier an einem Strang ziehen, ist top“, freute sich Middelberg.
Zufrieden können in der Region auch Schwimmende in Fürstenau sein. „Ich freue mich, dass das Freibad Fürstenau finanziell vom Bund unterstützt wird. 950.000 Euro Bundesförderung wurden beschlossen. Das ist eine hervorragende Nachricht für die Menschen in der Samtgemeinde – denn der Sanierungsstau bei Schwimmbädern ist deutschlandweit enorm“, sagt Filiz Polat
Polat kritisiert das Förderprogramm gleichzeitig als unzureichend. Der große Andrang auf den Förderaufruf zeige, wie groß der Bedarf der Kommunen sei. „Das Förderprogramm ist keine nachhaltige Antwort auf den strukturellen Sanierungsstau. Hinzu kommt, dass eine dauerhafte Fortsetzung der Förderung für Sportstätten und Schwimmbäder nicht gesichert ist. Kommunen planen Sanierungen über Jahre, nicht über einzelne Förderrunden. Dafür brauchen sie eine verlässliche kommunale Finanzierungsgrundlage. Es dürfen nicht nur einzelne Projekte, die aufwendig beantragt werden müssen, profitieren, sondern es braucht eine nachhaltige und flächendeckende Stärkung der Sportinfrastruktur“, so Polat.













