„Nils wünscht sich eine Wüstenburg“

SPD greift Kinderidee auf: Osnabrücker ServiceBetrieb soll besondere Spielanlage im Stadtteil Wüste prüfen

Manchmal beginnen gute Ideen mit einem Blatt Papier und ein paar Buntstiften: Der kleine Nils aus der Wüste hat eine klare Vorstellung davon, was in seinem Stadtteil noch fehlt – eine echte „Wüstenburg“ zum Spielen. Seinen Wunsch hat Nils nicht nur gezeichnet, sondern auch mit der Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion, Susanne Hambürger dos Reis, persönlich besprochen.

„Nils hat uns sehr genau erklärt, wie er sich seine Wüstenburg vorstellt. Wenn Kinder solche Ideen für ihren Stadtteil entwickeln, sollten wir ihnen zuhören und schauen, was davon Wirklichkeit werden kann“, erklärt Hambürger dos Reis. Die SPD-Fraktion setzt sich bereits dafür ein, Spiel- und Freizeitflächen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln.

Deshalb bringt die SPD-Ratsfraktion zusammen mit den anderen Fraktionen im Betriebsausschuss des Osnabrücker ServiceBetriebs nun einen Prüfantrag für eine „Wüstenburg“ auf den Weg. Die Verwaltung soll untersuchen, ob auf einem geeigneten Spielplatz in der Wüste eine entsprechende Spielanlage entstehen kann, welcher Standort infrage kommt, welche Kosten entstehen und welche Fördermöglichkeiten genutzt werden können. Bei einer weiteren Planung sollen selbstverständlich die Kinder aus dem Stadtteil beteiligt werden, um ihre ganz eigenen Ideen einbringen zu können.

„Aus Nils’ Zeichnung könnte ein ganz besonderer Spielort für viele Kinder in der Wüste werden. Wir wollen seine Idee deshalb ernst nehmen und die Möglichkeiten konkret prüfen lassen“, so Hambürger dos Reis.

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