Osnabrücks Stadtschülerrat lädt Parteien und OB-Kandidaten zum Schlagabtausch
Der Stadtschülerrat Osnabrück lud am Freitag, den 14. August, zum Auftakt seiner neuen vierteiligen Jugend-Informationsreihe ein. Unter dem Motto „Politik auf Augenhöhe“ bekamen und bekommen Schülerinnen und Schüler an vier Freitagen die Gelegenheit, in der Aula des Gymnasiums in der Wüste (Kromschröderstraße 33) direkt mit lokalen Politikerinnen und Politikern zu diskutieren.
Ziel ist es, kommunalpolitische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und eine faire Debattenkultur unter Jugendlichen zu fördern. Im Mittelpunkt des Auftakts stand die Oberbürgermeisterkandidat:innen-Runde. Nach dem offiziellen Start um 16:00 Uhr und ersten Blitzlichtern stellten sich die Kandidierenden einem Thesen-Check zu Themen wie Jugendtreffpunkten, Mülltrennung, Bustickets, Winterdienst und Radverkehr. Es folgten Statements der Politikerinnen und Politiker zu Schule, ÖPNV und Umwelt sowie eine Podiumsdebatte über drängende Kontroversen wie die Zukunft des VW-Werks Osnabrück und die Verpackungssteuer.
Anschließend hatten die Gäste Zeit, konkrete Fragen an die Podiumsgäste zu richten und hier den Austausch zu suchen. Hier zeigte sich, dass der Vorwurf, Jugendliche seien an Politik nicht interessiert, falsch ist. Jugendlichen wird, auch von der Politik, immer wieder vorgeworfen, sie seien nicht politisch engagiert oder faul. Die Veranstaltung vermittelte klar das Gegenteil. „Jugendliche haben Interesse, man muss ihnen nur eine Chance geben”, betonte die Vorsitzende des Stadtschülerrats. Am 21. August debattierten CDU, Volt sowie UWG.
Am 28. August geht der Austausch weiter zwischen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und SPD. Am 4. September findet dann die überparteiliche Abschlussveranstaltung zum Thema „Grenzen des Respekts in der Politik“ statt, wo über die Kommunalwahl sowie über respektvollen und angemessenen Umgang auf politischer Ebene aufgeklärt werden soll. „Wer Osnabrücks Zukunft gestalten will, muss den Dialog mit der nächsten Generation suchen. Wir bieten dafür eine faire, direkte und kritische Plattform auf Augenhöhe“, betonen die Vertreter des Stadtschülerrats















