Rot-Grün bringt Städtebauförderung weiter in die Spur

Henning, Kura und Bajus freuen sich über 2,2 Millionen Euro für Osnabrücker Projekte

Osnabrück profitiert auch im Jahr 2026 von der Städtebauförderung von Bund und Land. Insgesamt fließen 2,2 Millionen Euro in Projekte der Stadtentwicklung. Mit den Fördermitteln sollen Quartiere gestärkt, öffentliche Räume aufgewertet und Städte und Gemeinden fit für die Zukunft gemacht werden. Investitionen sind auch für Dodesheide und Schinkel vorgesehen. Über 13 Millionen Städtebaufördermittel sind für Region Osnabrück geplant.

„Die Fördergelder kommen zwei wichtigen Projekten in Osnabrück zugute“, erklärt der Osnabrücker SPD-Landtagsabgeordnete Frank Henning. „1,2 Millionen Euro sind für die weitere Entwicklung der Konversionsflächen in der Dodesheide vorgesehen, eine Million Euro fließt zudem in das Programm Soziale Stadt Schinkel. Mit den bereitgestellten Mitteln können wir die positive Entwicklung in beiden Stadtteilen weiter voranbringen. Die Städtebauförderung trägt dazu bei, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, Stadtteile attraktiver zu gestalten und bestehende Flächen nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei spielen auch Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und Sicherheit im öffentlichen Raum eine wichtige Rolle.“

Nach Ansicht von Anne Kura (Grüne) zeigt das Förderprogramm, wie moderne Stadtentwicklung gelingen kann. „Attraktive Ortskerne, Klimaschutz und sichere öffentliche Räume gehören zusammen. Wer in lebendige Innenstädte, Grünflächen und eine hohe Aufenthaltsqualität investiert, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die lokale Wirtschaft“, stellt die Landtagsabgeordnete fest.

Welche Wirkung die Förderung entfalten kann, sieht Henning insbesondere in Gestalt von Schinkeler Projekten: Dort reicht die Unterstützung von größeren Bau- und Gestaltungsmaßnahmen bis hin zu konkreten Angeboten für die Menschen vor Ort. „Dazu gehören beispielsweise die Neugestaltung des Großspielplatzes am Hasepark oder des Pastor-Karwehl-Platzes. Gleichzeitig werden Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger sowie Modernisierungsmaßnahmen an Häusern und Wohnungen unterstützt“, so Henning. Volker Bajus ergänzt: „Am Limberg im Stadtteil Dodesheide gibt es eine Millionen Euro Förderung. Auch der Landkreis Osnabrück wird aus dem Städtebauförderungsprogramm kräftig gefördert. Die Region profitiert mit insgesamt 13,3 Millionen Euro. Mit den Geldern können wichtige Projekte zur städtebaulichen Entwicklung umgesetzt und bestehende Maßnahmen fortgeführt werden.“

Niedersachsenweit stehen im Rahmen der Städtebauförderung in diesem Jahr insgesamt 185 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem die Aufwertung von Ortskernen, die Entwicklung von Wohnquartieren sowie die Umnutzung leerstehender Gebäude. Voraussetzung ist dabei stets, dass Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung in den Projekten mitgedacht werden. Im Landkreis Osnabrück gehen mehr als 11 Millionen Euro an insgesamt sieben Kommunen. Im Nordkreis erhalten Quakenbrück, Fürstenau und Bramsche Fördermittel, im Südkreis dürfen sich Dissen und Hagen am Teutoburger Wald über Förderungen freuen und im Osten Melle. Die Region profitiert insgesamt von 13,3 Millionen Euro. Mit den Geldern können wichtige Projekte zur städtebaulichen Entwicklung umgesetzt und bestehende Maßnahmen fortgeführt werden. Im Landkreis Osnabrück sind speziell drei Orte im Fokus. Aus dem „Programm Lebendige Zentren“ erhält Fürstenau 350.000, Hagen a. T. W.: 150.000 und Quakenbrück 800.000 Euro.

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