SPD und Volt bilden Gruppe im Osnabrücker Stadtrat

Gemeinsam für eine sozial gerechte, klimatisch nachhaltige, progressive und weltoffene Politik

Gemeinsames Ziel der beiden Fraktionen ist eine sozial gerechte, klimatisch nachhaltige, progressive und weltoffene Politik für die Friedensstadt. Die Ratsfraktionen von SPD und Volt im Osnabrücker Stadtrat haben sich für die Ratsperiode von 2026-2031 auf eine enge inhaltliche und personelle Zusammenarbeit in Form einer gemeinsamen Gruppe geeinigt.

„Wir wollen Osnabrück aktiv gestalten und die Themen voranbringen, die den Menschen im Alltag wirklich wichtig sind. Dazu gehören bezahlbares Wohnen, gute Bildung, eine funktionierende Mobilität und eine starke lokale Wirtschaft. Wir sind überzeugt, dass wir durch die enge Zusammenarbeit mit Volt unsere Ideen bündeln und gemeinsam mehr für unsere Stadt erreichen können“, erklärt Robert Alferink, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

„Als Volt-Fraktion haben wir den Anspruch, dass wir weiterhin als konstruktive Kraft im Rat dabei mitwirken, auch langfristige Ziele voranzutreiben und die einzelnen Schritte auf dem Weg dahin zu gestalten. Wir knüpfen dabei an fünf erfolgreiche Jahre gemeinsamer Ratsarbeit an und setzen auf einen Kurs, der ein zukunftsfähiges und attraktives Osnabrück vor Augen hat“, macht Lisa-Marie Markmann, Vorsitzende der Volt-Ratsfraktion, deutlich.

Der Gruppenbildung gingen intensive Gespräche voraus. Dabei wurde deutlich, dass SPD und Volt viele politische Ziele teilen. Beide Partner sind überzeugt, dass die Stadt eine bürgernahe, fortschrittliche und proeuropäische Politik braucht. Gemeinsam wollen SPD und Volt die Bildungslandschaft als Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengerechtigkeit weiterentwickeln. Hierzu gehört eine beitragsfreie Bildung genauso wie auch eine weitere Gesamtschule für Osnabrück.

„Osnabrück braucht eine Politik, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Wir wollen die Stärken unserer Stadt nutzen, um soziale Fragen wie Kinder- und Altersarmut, Wohnungslosigkeit und Einsamkeit stärker in den Mittelpunkt zu stellen“, so Alferink. Beide Partner verpflichten sich zudem zum deutlichen Ausbau der kommunalen Wohnungsgesellschaft WiO. Bis 2040 soll die WiO nach dem Willen von SPD und Volt mindestens 3.500 Wohnungen im Bestand haben.

Im Bereich der Stadtentwicklung will die Gruppe SPD/Volt den Klimaschutz voranbringen, die Grünen Finger konsequent schützen und neue Wege gehen, etwa durch die 3-30-300-Regel. Diese beschreibt das Ziel, dass von jeder Wohnung aus drei Bäume sichtbar sind, die Baumkronen 30 Prozent des Stadtteils bedecken und die nächste größere Grünfläche höchstens 300 Meter entfernt ist. So werden Städte lebenswerter und besser vor Hitze geschützt.

„Wir sehen uns als Stadtgemeinschaft nach wie vor großen Herausforderungen gegenüber, die es zu meistern gilt. Der Hitzesommer dieses Jahres hat uns gezeigt, dass es dringenden Handlungsbedarf unter anderem in den Bereichen Hitzeschutz und Stadtplanung gibt. Bestehende Konzepte gilt es umzusetzen. Wir können dabei gut von unseren europäischen Nachbarn lernen, die sich aufgrund ihrer Erfahrung im Umgang mit Hitze entsprechend angepasst haben“, so Markmann.

„Mit unserer Zusammenarbeit wollen wir einen neuen Aufbruch für Osnabrück wagen, neue Impulse setzen und dadurch konkrete Verbesserungen für die Menschen erreichen“, so Alferink und Markmann abschließend.

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