Bajus unterstützt Empfehlungen zu Tempo 30 auf dem Wall
Der GRÜNE Oberbürgermeisterkandidat Volker Bajus unterstützt Tempo 30 auf dem Wall. Ein neues Lärmgutachten zeigt: Eine ganztägige Geschwindigkeitsbegrenzung kann zusätzliche Lärmbelastungen durch die kommende Neumarktsperrung weitgehend ausgleichen. „Über 38.000 Menschen leiden in unserer Stadt unter Straßenlärm. Auch die Menschen am Wall können vor Lärm besser geschützt werden. Das Gutachten zeigt: Tempo 30 würde helfen. Diese Chance für mehr Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität sollten wir nutzen“, erklärt Bajus.

Verkehrslärm stelle eine erhebliche Belastung für die Gesundheit dar. „Lärm stresst und macht krank. Die Menschen am Wall brauchen diesen Schutz – tagsüber, aber besonders nachts“, so Bajus. Auch die Verkehrssicherheit spreche dafür: „Wer langsamer fährt, fährt sicherer und hat einen kurzen Bremsweg. Das schützt besonders Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad. Wer Vision Zero will, also keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr, muss mehr Tempo 30 wagen. Helsinki zeigt, wie niedrigere Geschwindigkeiten, sichere Straßen und konsequente Kontrollen Menschenleben schützen.“
Bajus fordert deswegen darüber hinaus: „Tempo 30 sollte auf allen Straßen, an denen Menschen leben, die Regelgeschwindigkeit werden. Die CDU-geführte Bundesregierung darf hier nicht länger blockieren. Städte sollten stets selbst entscheiden können, wo sie Tempo 30 einführen. Vor Ort kennen wir die Situation am besten, um die Lärm- und Schadstoffbelastungen zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu stärken.













