Uni Osnabrück erhält rund 58,5 Millionen Euro für Institutsneubau
Die Universität Osnabrück bekommt einen Institutsneubau am Westerberg an der Barbarastraße als Ersatz für das aus Brandschutzgründen bereits 2014 geräumte AVZ-Gebäude an der Caprivistraße. Hierfür stellt das Land Niedersachsen rund 58,5 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes zur Verfügung. Weitere vier Millionen Euro fließen unter anderem in die Sanierung wichtiger Abteilungen in der Biologie.
Zum Hintergrund: Zusätzlich zu regulären Bau- und Sanierungsmitteln stellt das Niedersachen landesweit insgesamt rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen bereit. Mit diesen Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes sollen notwendige Modernisierungen in den Hochschulen umgesetzt werden.
„Wir freuen uns sehr über den Institutsneubau auf dem Gelände an der Barbarastraße für die Informatik und Kognitionswissenschaft – erfolgreiche Forschungsbereiche, die national und international ein hohes Ansehen genießen. Mit dem Neubau erhalten diese beiden Wissenschaftsdisziplinen endlich wieder eine angemessene räumliche Ausstattung sowie auch unser Zentrum für Digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik, das ebenfalls in das Gebäude einziehen wird“, erklärt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl. „Dennoch wäre es wünschenswert gewesen, wenn das Land zugleich Mittel bereitgestellt hätte, um das seit langem leerstehende AVZ-Gebäude abzureißen. Als Universität müssen wir Jahr für Jahr erhebliche Unterhaltskosten aufbringen und den Anblick dieses längst aufgegebenen Gebäudes ertragen.“
Erfreut zeigt sich die Universität zudem über die Zuweisung von rund vier Millionen Euro, die unter anderem für die Sanierung von Abteilungen in der Biologie vorgesehen sind. „Damit stärken wir weiter unsere weltweit herausragende Stellung in der Membranbiologie, die ja seit vielen Jahren einen Forschungs-Leuchtturm unserer Universität darstellt und mit dem Sonderforschungsbereich und dem Center for Celluar Nanoanalytics Osnabrück weit in die Scientific Community ausstrahlt“, so Menzel-Riedl weiter.













