Von Wurst, Müll und Sabotage: Wie die Uni Osnabrück Schülerinnen und Schüler für Forschung begeistert

Arbeitsgruppe Chemiedidaktik bei der IdeenExpo in Hannover

Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern – das ist das Anliegen der IdeenExpo in Hannover. Dabei setzt die Fachmesse stark auf Interaktion: „Mach doch einfach!“ lautet das Motto – dem sich auch die Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Universität Osnabrück angeschlossen hat.

Wie wird aus Verpackungsmüll ein neuer Rohstoff? Woran erkennt man vegane Wurstalternativen? Und welche technischen Berufe bietet die moderne Industrie? Diesen Fragen können Schülerinnen und Schüler an den Ständen der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Uni Osnabrück nachgehen. Zudem haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Escape Room aufgebaut: „Sabotage im Kunststoffbetrieb – rettet die Produktion!“ lautet der Titel des Exponats, bei dem Messebesucherinnen und -besucher mithilfe bestimmter Tests bestimmte Kunststoffe zu unterscheiden lernen.

„Unsere Exponate zeigen, dass sich hinter vielen Alltagsgegenständen spannende naturwissenschaftliche Fragestellungen verbergen. Wer selbst experimentiert und entdeckt, versteht nicht nur Zusammenhänge besser, sondern erkennt auch, wie wichtig Wissenschaft für eine nachhaltige Zukunft ist“, sagt Prof. Dr. Marco Beeken von der Uni Osnabrück.

Die IdeenExpo gilt als Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften und läuft noch bis zum 28. Juni 2026 auf dem Messegelände in Hannover.

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