„Wer Menschen angreift, greift unsere Stadtgesellschaft an“

Robert Alferink fordert schnelle Aufklärung und konsequente Maßnahmen für Sicherheit in der Stadt

Mit großer Bestürzung reagiert der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink auf den brutalen Angriff auf einen obdachlosen Mann in der Osnabrücker Innenstadt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll ein 33-jähriger Mann von Jugendlichen angegriffen und schwer verletzt worden sein. Die Ermittlungen dauern an.

„Die Berichte über diese Tat machen mich fassungslos. Wer einen wehrlosen Menschen angreift und dabei jede Hemmschwelle verliert, greift nicht nur ein einzelnes Opfer an – er greift unsere gesamte Stadtgesellschaft an. Für eine solche Brutalität darf es in Osnabrück keinen Platz geben.“ Alferink dankt Polizei und Staatsanwaltschaft für die bisherigen Ermittlungen und fordert eine schnelle und lückenlose Aufklärung des Vorfalls. „Die Verantwortlichen müssen konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Gewalt gegen Menschen darf niemals relativiert oder hingenommen werden.“

Besonders erschütternd sei, dass die Tat nach bisherigen Erkenntnissen von einem weiteren Jugendlichen gefilmt worden sein soll. „Dass Gewalt nicht nur ausgeübt, sondern offenbar auch noch aufgezeichnet wird, zeigt, wie wichtig Präventionsarbeit und Wertevermittlung sind. Hier sind Familien, Schulen, Jugendhilfe und Politik gleichermaßen gefordert.“ Neben einer konsequenten strafrechtlichen Aufarbeitung sieht Alferink auch die Stadt in der Verantwortung.

„Wir müssen alles dafür tun, dass sich die Menschen in unserer Innenstadt sicher fühlen können. Dazu gehören eine starke Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst, wirksame Präventionsangebote sowie eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Sicherheit entsteht nicht durch Wegsehen, sondern durch konsequentes Handeln. Gleichzeitig dürfen wir Prävention nicht aus dem Blick verlieren. Jugendgewalt entsteht nicht über Nacht. Deshalb brauchen wir eine starke offene Kinder- und Jugendarbeit, ausreichend Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie ein Jugendhilfekonzept, das junge Menschen früh erreicht, Perspektiven schafft und Gewalt vorbeugt. Repression allein reicht nicht aus – wir müssen Gewalt verhindern, bevor sie entsteht.“

Der Oberbürgermeisterkandidat spricht dem verletzten Mann seine Genesungswünsche aus. „Mein Mitgefühl gilt dem Opfer. Niemand sollte Angst haben müssen, Opfer sinnloser Gewalt zu werden – unabhängig von seiner Lebenssituation. Gerade obdachlose Menschen gehören zu den verletzlichsten Mitgliedern unserer Gesellschaft und verdienen unseren Schutz und unsere Solidarität.“ Abschließend betont Alferink:

„Als Friedensstadt tragen wir eine besondere Verantwortung. Frieden beginnt nicht erst auf internationaler Ebene, sondern im respektvollen Umgang miteinander vor Ort. Wer Menschen angreift, greift die Werte an, die unsere Stadt zusammenhalten. Deshalb müssen wir alles daransetzen, Gewalt zu verhindern und die Sicherheit in Osnabrück weiter zu stärken.“

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