Robert Alferink vor Ort in Sutthausen

„Stadtteile brauchen starke Begegnungsorte“

Von Hendrik Döring

Auf Einladung der SPD Osnabrück-Süd besuchte  Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink den Stadtteil Sutthausen. Im Gemeindehaus der Apostelgemeinde kamen mehr als 40 Bürgerinnen und Bürger zusammen, um mit ihm über die Themen zu sprechen, die Sutthausen und Osnabrück bewegen.

Timo Spreen, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Osnabrück-Süd und Ratsherr, begrüßte die Gäste und führte durch den Abend. Ein zentrales Anliegen des Abends war der Erhalt von Begegnungsorten im Stadtteil. Besonders die Unsicherheit rund um die Zukunft des Gemeindehauses beschäftigt viele Menschen vor Ort. In der Diskussion wurde deutlich:

Stadtteile wie Sutthausen brauchen Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schaffen Gemeinschaft und verdienen aktive Unterstützung durch die Stadt.

Das interessierte Publikum beteiligte sich aktiv mit zahlreichen Fragen und Vorschlägen.

Auch beim Thema Wohnen herrschte Einigkeit: Das bisherige Tempo reicht nicht aus. Osnabrück braucht deutlich mehr Wohnungen, als bisher geplant sind – bezahlbar, erreichbar und passend für unterschiedliche Lebenslagen. „Bis 2030 werden wir 1.000 Wohnungen schaffen“, so Alferink. „Und danach müssen wir schneller werden. Bis 2040 sind 3.500 bis 3.750 Wohnungen unser Ziel!“

Auch Corinna Eden und Timo Spreen, die gemeinsam als SPD-Spitzenkandidaten für Sutthausen bei der Stadtratswahl antreten, machten deutlich, dass sie Alferinks Position ausdrücklich unterstützen: Bezahlbares Wohnen sei eine der zentralen sozialen Fragen für Osnabrück und müsse in den kommenden Jahren deutlich entschlossener angegangen werden. Mit Blick auf große Bauvorhaben in der Innenstadt machte Alferink deutlich, dass Fortschritte nur gelingen werden, wenn Investoren verbindlicher in die Verantwortung genommen werden. Angesprochen wurde außerdem der massive Sanierungsstau an den Osnabrücker Schulen.

Marode Klassenräume und Toiletten sind längst kein Einzelfall mehr. Bildung dürfe nicht hintenanstehen, so der Tenor des Abends. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sollten spüren, dass gehandelt wird. Schule muss ein Ort sein, an dem man gerne lernt, arbeitet und zusammenkommt.

Der Oberbürgermeisterkandidat bewährte sich einmal mehr als guter Zuhörer, der manchen Vorschlag gern für seine Arbeit aufnahm.

Auch im Anschluss blieben viele Gäste bei Getränken und Grillwürstchen noch miteinander im Gespräch. Der Abend zeigte: Sutthausen hat klare Erwartungen an die Stadt. Die Menschen wollen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden – und dass aus Gesprächen konkrete Verbesserungen entstehen.

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