Sinfoniekonzert in der St.-Marien-Kirche
Das Landesjugendorchester Bremen gab am vergangenen Sonntag, dem 11. Oktober, ein Sinfoniekonzert in der St.-Marien-Kirche in Quakenbrück. Vor voll besetzten Bankreihen präsentierten die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker ein klassisches Programm unter der musikalischen Leitung von Dirigenten Prof. Stefan Geiger.
Den Auftakt des Nachmittags bildete Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur (Hob. VIIB:2), bei dem der 2001 geborene Cellist Fabian Sturm den Solopart übernahm. Das mehrsätzige Werk verlangte eine differenzierte Abstimmung zwischen dem Solisten und dem Klangkörper. Sturm, der seine musikalische Ausbildung an der Universität der Künste Berlin und dem Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris absolvierte und derzeit seinen Master an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg absolviert, gestaltete die anspruchsvollen Passagen gemeinsam mit dem Ensemble. Im Anschluss an die Pause widmete sich das Orchester Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 in G-Moll (KV 550). Die vier Sätze der späten Mozart-Sinfonie forderten den jugendlichen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 13 und 25 Jahren präzises Zusammenspiel und dynamische Kontraste ab.
Das Landesjugendorchester Bremen wurde 1971 als eines der ersten Landesjugendorchester in Deutschland ins Leben gerufen. Es bietet jungen Talenten aus Bremen und der umliegenden Region die Möglichkeit, Orchesterliteratur zu erarbeiten und professionelle Orchestererfahrungen zu sammeln. Geleitet wird der Klangkörper seit 1996 von Prof. Stefan Geiger, der neben seiner Professur für Posaune und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auch regelmäßige Gastdirigate wahrnimmt. Die organisatorische Leitung der Quakenbrücker Aufführung lag bei Yasunori Yamamoto, veranstaltet wurde das Konzert vom Euregio Musik Festival UG. Der anhaltende Applaus zum Ende des Konzertes würdigte die herausragende Leistung der Nachwuchsmusiker und des Dirigenten.













