„Jugend musiziert“: Osnabrücker*innen erfolgreich vertreten
Mit einem feierlichen Empfang im historischen Friedenssaal des Rathauses hat die Stadt Osnabrück am 12. Juni die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des renommierten Wettbewerbs „Jugend musiziert“ geehrt. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Ursula-Maria Busch vom Regionalausschuss ehrten die Kinder und Jugendlichen für ihre herausragenden Leistungen auf Landesebene aus.
Würdigung herausragender Leistungen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die jungen Musikerinnen und Musiker, die die Region zuvor beim 63. Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Niedersachsen repräsentiert hatten. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hob in ihrer Ansprache die Bedeutung des historischen Veranstaltungsortes hervor und zog eine Parallele zwischen der verbindenden Kraft der Musik und der Geschichte des Friedenssaals, in dem 1648 der Westfälische Frieden mitverhandelt wurde.
Damals wie heute zeige sich, dass Verständigung und Dialog die Grundlagen des Zusammenlebens bilden, wobei Musik als universelle Sprache Brücken zwischen den Menschen baue. Die gezeigten Leistungen seien das Resultat monatelanger intensiver Vorbereitung. Pötter dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Familien, Lehrkräften und Musikschulen der Region, ohne deren fortlaufende Unterstützung und Motivation diese Erfolge nicht möglich gewesen wären.
Musikalische Vielfalt und pädagogischer Wert
Das Programm des Empfangs wurde von den Preisträgern selbst gestaltet. Den Auftakt übernahm ein Posaunenquartett bestehend aus Raphael Braun, Benjamin Braun, Malte Regus und Kian Mola mit dem Stück Trombumba von George William Lotzenhiser. Im weiteren Verlauf präsentierten Bennett Witte (Bariton) und Christopher Wasmuth (Klavier) Franz Schuberts Frühlingstraum, gefolgt von Leonie Wolf (Violine) und Mariella Wolf (Violoncello), die das Stück Train von Hirono Borter zur Aufführung brachten.
Ursula-Maria Busch, Vertreterin des Regionalausschusses von „Jugend musiziert“, beleuchtete in ihrer Rede den pädagogischen Kern des seit 1964 bestehenden Wettbewerbs. Der Weg zum Wettbewerb, der oft bereits im Sommer des Vorjahres mit der gezielten Probenarbeit beginnt, fordere den Jugendlichen ein hohes Maß an Frustrationstoleranz und Disziplin ab. Neben den musikalischen Fertigkeiten erwerben die Teilnehmer laut Busch jedoch fundamentale Schlüsselkompetenzen für das spätere Leben. Hierzu zählen Ausdauer, Konzentration sowie Teamgeist und gegenseitiges Vertrauen, welches insbesondere beim diesjährigen Schwerpunkt, den Ensemble-Wertungen, im Vordergrund stand.
Sicherung für die Zukunft
Busch dankte den verlässlichen Förderpartnern der Region – darunter der Sparkassenstiftung, der Stadt Osnabrück, dem Theater Osnabrück sowie den örtlichen Musik- und Schlossvereinen –, die den organisatorischen und finanziellen Rahmen des Regionalwettbewerbs sichern. Dadurch sei die Planung der kommenden Wettbewerbszyklen für die Jahre 2026 und 2027 bereits solide aufgestellt. Der feierliche Nachmittag fand seinen Abschluss bei einem gemeinsamen Umtrunk im Foyer des Rathauses.











