Der VfL verliert unnötig mit 0:1. Chancen zum Ausgleich gab es genug, doch Krahl war nicht zu überwinden. Kaiserslautern nutzte eine seiner wenigen Möglichkeiten konsequent. Der Unterschied: Die Gäste trafen, der VfL mal wieder nicht.
Nach der Länderspielpause warten zwei interessante Aufgaben auf den VfL. Am Sonntag, 22. November, geht es um 13.30 Uhr zum Karlsruher SC, bevor am Samstag, 28. November, um 20.30 Uhr Hannover 96 an der Bremer Brücke gastiert.
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Vor dem Spiel
Der VfL beginnt heute mit dieser Startelf:
Krumrey – Fabinski, Müller, Wiemann – Faber, Flach, Jacobsen, Gomez – Beck, Kyereh, Meißner
Erwartet werden heute 15.741, davon 1.400 aus Kaiserslautern.
Beginn
Die Gäste beginnen etwas aktiver. Bereits in der ersten Minute prüft Haas Torwart Krumrey, der problemlos hält. Danach spielt sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab.
In der neunten Minute hat der VfL die erste große Chance. Nach einem Ballverlust von Skyttä marschiert Wiemann Richtung Strafraum und bedient Beck mit einem Traumpass. Der scheitert aus sieben Metern an Lauterns Torwart Krahl. Da war mehr drin!
Wenig später verhindert Joly mit einem Foul an Kyereh einen Konter und sieht die erste Gelbe Karte.
Nach einer Viertelstunde …
… ändert sich erstmal wenig, Lautern stellt die aktivere Mannschaft, aber der VfL hält prächtig dagegen und hat die zwingenderen Chancen.
Nach einer Flanke von Faber legt Meißner auf Kyereh zurück, der aus 16 Metern knapp links vorbeischießt. Ein anschließender Seitfallzieher misslingt ihm allerdings gründlich.
Kaiserslautern hat mehr Ballbesitz, macht daraus aber wenig. Der VfL wartet auf Konter. Bei einem schnellen Angriff über Meißner verhindert Rasmussen gerade noch einen Abschluss von Faber. Nach einer halben Stunde hat Lautern 61 Prozent Ballbesitz, aber nur 43 Prozent der Zweikämpfe gewonnen.
In der 32. Minute blockt Gómez einen gefährlichen Volleyschuss von Joly. Kurz darauf hält Krumrey einen Schlenzer von Skyttä, der wenig später aus zwölf Metern über das Tor schießt. Bis zur Pause häufen sich auf beiden Seiten die Fehlpässe und ungenauen Flanken. Spielerisch bleibt vieles Stückwerk.
Halbzeitfazit:
Lautern hat mehr Ballbesitz, der VfL durch Beck die beste Chance. Ein torloses Remis, das dem bisherigen Spiel durchaus gerecht wird.
Der VfL geht unverändert in die zweite Hälfte …
… und Kaiserslautern bringt Tazemeta für Prtajin. Gleich nach Wiederanpfiff verhindert Krumrey gegen Joly den Rückstand. Zwei Minuten später hat der VfL die Gelegenheit zur Führung, doch Kyereh scheitert nach einem schönen Zuspiel von Flach an Krahl.
In der 55. Minute fällt dann das 0:1. Nach einem Osnabrücker Vorstoß kontert Lautern über Skyttä und Joly. Dessen Hereingabe erreicht Tazemeta, der zunächst an Krumrey scheitert, den Abpraller aber aus kurzer Entfernung verwandelt.
Kurz darauf wechseln die Gäste erneut. Kanaté und Asta ersetzen Skyttä und Joly. Der VfL muss nun endlich seine bisherige Zurückhaltung in der Offensive aufgeben.
Nach 60 Minuten …
… versucht es Faber aus der Distanz, schießt allerdings deutlich über das Tor. Kurz darauf wird es gefährlicher: Nach einer Kombination zwischen Kyereh und Meißner landet der Ball über Gómez bei Beck, der aus sechs Metern links vorbeiköpft. Dabei wird er allerdings von Kyereh behindert.
Auf der Gegenseite taucht Tazemeta nach einer Flanke von Asta erneut gefährlich vor dem Tor auf. Müller blockt zunächst, den Nachschuss des am Boden liegenden Stürmers pariert Krumrey.
In der 66. Minute reagiert Timo Schultz mit einem Dreifachwechsel. Badjie, Kammerbauer und Riesselmann kommen für Gómez, Faber und Kyereh. Der VfL liegt weiterhin mit 0:1 zurück, hat aber durchaus Möglichkeiten, die Partie noch zu drehen.
In der 69. Minute versucht es Jacobsen zunächst aus knapp 30 Metern, doch Krahl hält den abgefälschten Schuss problemlos. Wenig später wird es deutlich gefährlicher. Beck schickt Meißner in den Strafraum, der von rechts auf Riesselmann querlegen will. Murphy verhindert das mit einer Grätsche, und Meißner scheitert anschließend aus spitzem Winkel an Krahl. Da war der Ausgleich durchaus möglich.
Kurz darauf sieht Kunze nach einem Foul die Gelbe Karte. Auf der Gegenseite verhindert Fabinski mit einer beherzten Grätsche gegen Haas einen gefährlichen Angriff. Die anschließende Ecke köpft Elvedi deutlich über das Tor.
Der VfL bemüht sich weiterhin um den Ausgleich, ohne allerdings eine längere Druckphase entwickeln zu können. Nach einem Foul an Badjie sieht Elvedi in der 77. Minute Gelb. Gleichzeitig bringt Timo Schultz Raimund für Jacobsen, wodurch Beck etwas weiter nach hinten rückt.
Zwei Minuten später wird es richtig gefährlich. Badjie taucht nach einem Steilpass links im Strafraum auf, doch Krahl pariert seinen wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel. Den Nachschuss von Beck blockt Kunze. Der VfL bleibt dran, doch Kaiserslauterns Torwart Krahl verhindert bislang mit starken Paraden den Ausgleich.
In der 80. Minute kommt der VfL nach einer Ecke erneut in den Strafraum, doch Wiemann springt der Ball an den Arm. Auf der Gegenseite scheitert Sauer an Krumrey, steht allerdings ohnehin im Abseits. Nach einem Foul von Murphy an Kammerbauer bekommt der VfL einen Freistoß zugesprochen, doch Becks Hereingabe wird geklärt.
Kurz darauf setzt Meißner den eingewechselten Raimund auf der linken Seite in Szene. Der zögert etwas zu lange, sodass Asta seine Flanke von der Grundlinie blocken kann. Auch ein weiter Einwurf von Kammerbauer bringt nichts ein. In der 89. Minute kommt schließlich Janotta für Beck. Die Zeit für den Ausgleich wird knapp, und trotz aller Bemühungen fehlt dem VfL weiterhin die nötige Präzision im Abschluss.
In der 90. Minute wechselt Kaiserslautern erneut. Für den erst nach der Pause eingewechselten Kanaté kommt Robinson. Trainer Lieberknecht will die knappe Führung absichern. In der ersten Minute der Nachspielzeit zieht Badjie von links nach innen und schießt aufs Tor. Doch Krahl hält sicher und verhindert erneut den Ausgleich.
Und dann ist Schluss …
Fazit:
Der VfL verliert unnötig mit 0:1. Chancen zum Ausgleich gab es genug, doch Krahl war nicht zu überwinden. Kaiserslautern nutzte eine seiner wenigen Möglichkeiten konsequent. Der Unterschied: Die Gäste trafen, der VfL nicht.
Nach der Länderspielpause warten zwei interessante Aufgaben auf den VfL. Am Sonntag, 22. November, geht es um 13.30 Uhr zum Karlsruher SC, bevor am Samstag, 28. November, um 20.30 Uhr Hannover 96 an der Bremer Brücke gastiert.
Zahlen, Daten & Fakten
Zuschauer*innen: 15.741, davon 1.400 aus Kaiserslautern
Tore:
0:1 Tazemeta (55.)
0:0 (.)
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Gelbe Karten:
(14.) Joly
(71.) Kunze
(77.) Elvedi
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Rote Karten:
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Rote Karten:
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VfL Osnabrück:
Krumrey – Fabinski, Müller, Wiemann – Faber, Flach, Jacobsen, Gomez – Beck, Kyereh, Meißner
Trainer: Timo Schultz
1. FC Kaiserlautern:
Krahl – Elvedi, Rasmussen, Murphy – Joly, Kunze, Sahin, Haas – Prytajin, Skyttä
Trainer: Torsten Lieberknecht
Schiedsrichter: Patrick Schwengers (31) aus Frankfurt am Main
Statistik:
Vor der heutigen Partie trafen die beiden Clubs seit dem 7. Oktober 2007 in elf Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz lautet 3-1-7. Hier geht es zur kompletten Statistik von weltfussball.de.
Tabellarisches:
In der Kicker-Formtabelle steht der VfL mit einem Notendurchschnitt von 3,28 auf Platz 4 und der 1. FCK (3,39) auf Platz 7. Tatsächlich spielt der VfL als 10. der 2. Bundesliga gegen den 4. des 10. Spieltags.
Ergebnisse und Tabelle der 2. Bundesliga













