Alfred Mozer: Deutscher, Niederländer und Europäer

Bemerkungen zu einem EUREGIO-Projekt zur Niederländisch-Deutschen Erinnerungskultur. Teil 1
Von Raphael Völler 

Anstoß zu diesem Porträt von Alfred Mozer ist der Einstieg in ein Projekt zur Niederländisch-Deutschen Erinnerungskultur in der letzten gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse des EUREGIO-Rates am 21. Mai 2026 in Enschede. Anknüpfungspunkte zu Osnabrück bestehen in der seit 1978 bestehenden Mitgliedschaft von Stadt und Landkreis in der EUREGIO sowie der seitens des ILEX-Kreis verfolgten Veröffentlichungen zum ‚Widerstand im Osnabrück der NS-Zeit‘ – hier die in der OS-Rundschau (Folge 29 am 29.1.2023) dargestellte Leidensgeschichte des von den Nazis ermordeten ehemaligen Reichstagsabgeordneten Hermann Tempel, der in die Niederlande emigriert war.

Der Euregio-Rat tagte zuletzt am 31. März dieses Jahres im Osnabrücker Rathaus. Foto: Euregio

Zur Erinnerung. Der SPD-Reichstagsabgeordnete Hermann Tempel (1889-1944) vertrat von 1925 bis 1933 den Wahlkreis Weser-Ems, zu dem auch Osnabrück zählte, wo er in den 1920 und 30er Jahren mehrfach vielbeachte Reden gegen den immer stärker aufkeimenden Nationalsozialismus hielt. Er musste ab 1933 aus Furcht vor persönlicher Verfolgung in die benachbarten neutralen Niederlande flüchten. Mit Hilfe von Freunden aus der niederländischen SDAP (Sociaal-Democratische Arbeiderspartij) fand er trotz seines schwierigen Status als staatenloser Flüchtling ( 1938 Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit) schnell Zugang zum damals schon im Untergrund tätigen niederländischen Widerstand.

Hermann Tempel: Reichsbannermann und Abgeordneter für Osnabrück
Hermann Tempel: Reichsbannermann und Abgeordneter für Osnabrück

Nach der deutschen Besatzung am 10. Mai 1940 wird nach misslungener Ausreise nach England und Untertauchen in wechselnden Zufluchtsorten auch sein letztes Versteck auf dem Dachboden einer niederländischen Familie in Amsterdam durch Verrat bekannt. Auch wenn er dem direkten Zugriff der Gestapo noch entgehen konnte, stellte er sich später freiwillig, als er erfährt, dass die Nazis an seiner Stelle den Hauswirt seines vormaligen Verstecks wegen Kollaboration verhaftet haben. Im Dezember 1940 wird er von der Gestapo in Schutzhaft genommen, die mit brutalen Verhören im Polizeigefängnis Osnabrück beginnt, wo er erstmalig seit 1933 wieder deutschen Boden betritt. Nach seiner Verurteilung in einem Schauprozess verbüßt er im Staatsgefängnis Wolfenbüttel eine zweijährige Haftstrafe, die durch Zeitzeugenaussagen belegten grausamen Haftbedingungen und Folter seine Gesundheit ruiniert. Unter der Auflage ständiger Polizei-aufsicht verzieht er Anfang 1944 zu seiner Schwester nach Oldenburg, wo er als Hilfsarbeiter in einem Schuhgroßhandel Anstellung findet. In der Nachfolge des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 wurde er im Zuge der „Aktion Gewitter“ erneut verhaftet. Nach mehreren Tagen verstarb er am Ende 1944 an den Folgen der Haft durch physische Misshandlung*“.

Biograf Paul Weller mit einer Mozer-Büste

Mein thematischer Zugang zur Biographie Mozers entstand im Zuge einer Buchpräsentation des niederländischen Historikers Paul Weller am Zentralinstitut für Niederlande-Studien (ZNS) mit dem Titel Alfred Mozer _ Duitser-Nederlander-Europeaan (1905-1979). Aus der eigenen Beschäftigung mit der Thematik des niederländischen Widerstands entwickelte sich im Rahmen eines Besuchs einer Ausstellung des Osnabrücker Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart ‘Tussen Constructivitee en De Stijl‘ im Kunstmuseum Den Haag ein laufender Austausch.

Paul Weller (geb. 1946) studierte nach seiner Pensionierung 2006 an der Universität Leiden Geschichte. Im Nachgang zu einer Studienarbeit über Alfred Mozer wurde ihm die Auswertung des Nachlasses angeboten, die er 2019 als Biographie unter dem o.a. Titel veröffentlichte.
.Soviel schon einmal vorangeschickt – der Schicksalsweg Alfred Mozers nahm trotz vergleichbarer Ausgangsbedingungen als staatenlose Flüchtlinge in den Niederlanden einen Hermann Tempel gegenüber gänzlich anderen positiven Ausgang. In einer mit Paul Weller abgestimmten sinngemäßen Übersetzung und mit Bezug zu Osnabrück konzentrierten Zusammenfassung seiner Biographie wird in diesem 1. Teil der Lebensweg Mozers von seiner Jugend in München bis zum glücklichen Überleben als untergetauchter staatenloser Flüchtling in den Niederlanden skizziert.

TEIL 2 wird seine Entwicklung als einflussreicher Politiker in der Nachfolge seiner 1950 wegen seiner Verdienste im Deutsch/Niederländischen Widerstand erworbenen niederländischen Staatsbürgerschaft beleuchten. Im TEIL 3 wird sein Alterswerk, die Initiative und Pionierarbeit als Vordenker der EUREGIO-Idee im Mittelpunktt stehen, die entscheidend zur Gründung der EUREGIO im Jahre 1958 beitrug, der Stadt und Landkreis Osnabrück als Mitglieder beigetreten sind.

Als europäische grenzüberschreitende Organisation ist die Erhaltung des europäischen Friedens eine der vordringlichsten Aufgaben – als bürgernahe Anlaufstelle im niederländisch-deutschen Grenzraum liegt der Schwerpunkt auf der Förderung binationaler Begegnungen im direkten persönlichen Austausch von Bürgern und gesellschaftlich relevanten Organisationen. In diesem Sinne finden die öffentlichen Sitzungen des EUREGIO-Rates alternierend in den Mitgliedsstädten statt; im Jubiläumjahr „375 Jahre Westfälischer Frieden“ im historischen Rathaus Osnabrück (s. dazu auch OR vom 4. April 2023 ).

Auch 80 Jahre nach Kriegsende bestimmen die grundlegend gleichen religiösen, gesellschafts-, wirtschaftspolitischen sowie – nicht zuletzt – ethnischen und kulturellen Disparitäten weltweit noch immer die aktuelle Diskussion. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist der sicherlich auch nicht spannungsfreie langjährige europäische Einigungs- und Zusammenarbeitsprozess, der über alle vorgenannten Unterschiede der beteiligten Völker hinaus zur bisher längsten Friedensperiode in Europa wesentlich beigetragen hat. Mittlerweile im fpnften Kriegsjahr verbleibt nur die Hoffnung auf eine Besinnung aller Beteiligten für ein möglichst kurzfristiges Ende der russischen Annexion der Ukraine zur Rückkehr eines europäischen Friedens.


TEIL 1 _ ÜBERLEBEN IN DER NIEDERLÄNDISCHEN EMIGRATION (1905 – 1945)

JUGEND UND WEIMARER JAHRE (1905-1933)

Alfred Mozer wurde 1905 in München geboren. Nach dem Volksschulabschluss absolvierte er von 1919 bis 1922 eine Schneiderlehre. Dort wurde er Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend (SDAJ). Nach ersten Gesellenjahren arbeitete er ab 1924 in Kassel in einer Textilfabrik. In seiner Freizeit verfasste er erste Artikel für die sozialdemokratische Parteizeitung Kasseler Volksblatt, die schnell zu einer festen Anstellung führten _ eine kurze Zeit lang war er Sekretär des damaligen Kasseler SPD-Oberbürgermeisters Philipp Scheidemann.

1928 wechselte er – übrigens auf Vermittlung des Herausgebers Hermann Tempel – als Redakteur zur sozialdemokratischen Zeitung Volksbote nach Emden in Ostfriesland. Neben seiner journalistischen Tätigkeit engagierte er sich als begabter Redner bei SPD-Parteiveranstaltungen, wo er unmissverständlich – in Klartext – öffentlich Position gegen den zunehmend aufkeimenden Nationalsozialismus bezog. Seine Wahlkampfauftritte – oft auch gemeinsam mit seinem Parteikollegen Hermann Tempel – auf beiden Seiten der Grenze führten u.a. zu Freundschaften mit niederländischen Parteikollegen, die für seinen weiteren Lebensweg bestimmend waren.

Bereits vor 1933 war er in den Niederlangen aktiv und proklamierte den gemeinsamen Kampf der Sozialdemokratie gegen den Faschismus: Mozer 1932 auf einer sozialdemokratischen Kundgebung im niederländischen Groningen anno 1932.


FLÜCHTLING UND (ÜBER)LEBEN IM UNTERGRUND (1933 – 1945).

Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 kurzzeitig von der SA in Untersuchungshaft genommen, gelang ihm mit Hilfe eines niederländischen Parteifreundes die Flucht in das neutrale Nachbarland, wo er schnell für die niederländische Sociaal-Demokratische Arbeiderspartei (SDAP) tätig wurde. Seit seiner Emigration wurde Mozer von den nationalsozialistischen Polizeiorganen wegen Hochverrats als mit höchster Priorität gesuchter Staatsfeind gesucht; am 7.Mai 1938 wurde ihm seitens des Naziregimes die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt.

Mittlerweile wohnhaft in Amsterdam wirkte er in den Vorkriegsjahren vorrangig für das Flüchtlingskomitee der Partei, wo er wegen der Haftbefehle im Reich unter einem einem Pseudonym in einem SDAP-nahen Wochenblatt und in der deutschen Exilzeitung Freie Presse weiter journalistisch tätig blieb. Parallel dazu organisierte er in den Jahren bis zur deutschen Besatzung von den Niederlanden aus für Exilanten und die sozialistischen Brüderparteien die Aufrechterhaltung politischer Nachrichtenverbindun-gen, die den Bürgern im Deutschen Reich als ‚Kriegswichtige Informationen‘ per Pressezensur vorenthalten blieben.

Ich verdanke der zeithistorischen Dokumentation Paul Wellers vor allem sehr realistische Einblicke in die realen Lebensumstände als deutscher Flüchtling im Amsterdam der 1930er Jahre bis Kriegsende, bspw. das Überleben als Fremder ohne Fürsorgeleistungen, Sprachbarrieren, wöchentliche Meldepflicht bei der Fremdenpolizei, Beschränkungen im lebensnotwendigen Unterhaltserwerb. Hinzu kommen zeitgenössische Bewertungen zur Einstellung der niederländischen Bevölkerung gegenüber dem sprunghaft wachsenden Flüchtlingszustrom. Vergleichbar unserer heutigen Diskussion war die Einstellung der breiten Masse im Zeitverlauf zunehmend nicht mehr vorwiegend positiv, was sich im Zuge der Verschlechterung der Lebensbedingungen nach der deutschen Besatzung der Niederlande noch einmal drastisch verschärfte.

Für die überwiegend jüdischen Flüchtlinge und deutschen Emigranten seien hier stellvertretend neben der Familie Otto Meyer nur die bekannteren Osnabrücker Familien Nussbaum, von Pels sowie Vordemberge-Gildewart als entarteter Künstler mit seiner jüdischer Ehefrau Inge Leda angeführt. Für sie und politisch Verfolgte wie Mozer oder Tempel kam mit dem 10. Mai 1940 der ungeheure mentale Druck drohender Verhaftung und ständiger Lebensgefahr hinzu, die gemäß nebenstehenden Auszügen aus der Fremdenpolizeikartei belegt, vielfache Selbst-mordanschläge in diesen Tagen nach sich zogen.

Im Besatzungszeitraum von 1942 bis 1945 wurden nahezu 80 % der registrierten rund 140.000 emigrierten deutsch-jüdischen Flüchtlinge und niederländischen Juden intensiv von der Besatzungsmacht (SS,SD, Wehrmacht etc.*), unterstützt durch die niederländische Verwaltung und Polizei, paramilitärische Organisationen der niederländischen nazinahen NSB-Partei sowie zuletzt auch kriminellen Kopfgeldjägertrupps mit massiver Gewalt für die Deportation in die KZ in den Judenvierteln Amsterdams zusammengetrieben.

Statistik des Grauens: In nur knapp 3 Jahren wurden vom Lager Westerbork aus in 94 Deportationszügen die unvorstellbare Zahl von etwa 104.000 niederländischer und deutsche emigrierte Juden in deutsche Konzentrationslager verschickt und ermordet. Ein tlw. vergleichbares Schicksal erlitten weitere rund 350.000 Niederländer, die als Zwangsarbeiter unter oftmals menschenverachtenden Umständen in der deutschen Rüstungsindustrie (u.a. im Gestapo-Arbeitslager Ohrbeck bei Osnabrück, heute: Gedenkstätte Augustaschacht) eingesetzt Gesundheit und Viele auch ihr Leben gelassen haben.

Ein kurzer Spaziergang auf dem Vorplatz des historischen Rathauses oder dem Friedhof Hellern macht diese unvorstellbare Betroffenheit auch in der Stadt Osnabrück bei Betrachtung der Wandreliefs am Remarque-Zentrum sowie der Ehrenmale und Kreuzreihen niederländischer Zwangsarbeiter heute noch konkret greifbar. Stellvertretend für die Opfer seien hier nur die aus dem Versteck der Familie von Anne Frank bekannten Osnabrücker Hermann, Auguste und Peter von Pels sowie die Eltern und der Bruder von Felix Nussbaum zur Erinnerung angeführt.

Nach meinen bisherigen Recherchen gewährte – neben der Ausreise in freie Länder nach Übersee – nur das von Anne Frank her bekannte Onderduiken (Untertauchen) eine Chance, dem vorhergehend beschriebenen Terror im Amsterdamer Exil der Kriegsjahre zu entgehen. Gemeint ist damit ein tlw. jahrelanges Untertauchen mit falscher Identität oder ein Leben in Verstecken _ ein in den damaligen Niederlanden häufiges Phänomen, wie das niederländische Wikipedia (in sinngemäßer Übersetzung) zeigt:

Massenhafte Verhaftungen, Deportationen und Morde: in der Zeit deutscher Besatzung ständig auf der Tagesordnung

Untertauchen (Onderduiken) bedeutete in den Niederlanden, wie auch allen weiteren von den Nazis besetzen Gebieten während der letzten Kriegsjahre, dass Menschen sich oft lange Zeit versteckten, um nicht von den deutschen Besatzern aufgegriffen zu werden. Als Höchststand dieser Phase während des sog, großen Eisenbahnerstreiks Ende 1944 wird von rund 350.000 untergetauchten Menschen ausgegangen – ein auf europäischer Ebene aller besetzten Gebiete absoluter Rekordwert.

Anfangs tauchten vor allem Juden unter – etwa 25.000 (das waren fast 20% aller der insgesamt 140.000 registrierten Juden) konnten so den Krieg überleben, darunter ein relativ großer Anteil geflüchteter deutscher Juden, die angesichts ihrer realen Erfahrungen mit dem Naziregime und den lebensbedrohlichen Umständen im Deutschen Reich eine Vorstellung der existenziellen Bedrohung entwickelt hatten und – überwiegend wirtschaftlich besser gestellt als die überdurchschnittlich arme jüdische Bevöl-kerung der Niederlande, eine Flucht nach Übersee realisieren konnten.

Ein vergleichbar hoher Anteil Onderduiker waren aber nichtjüdische Niederländer, die exis-tenzielle Gründe hatten, sich vor den deutschen Besatzern zu verstecken _ darunter viele tausende Männer, die so den Aufrufen zur Zwangsarbeit in der deutschen Rüstungsindustrie entgingen. Desweiteren auch ein hoher Anteil Studenten, Priester Künstler und Schriftsteller, die gegen die Naziideologie opponierten und gegen Kriegsende eine wachsende Zahl von Widerstandskämpfern, die aktiv gegen die Besatzungsmacht kämpften.

Insgesamt musste Jeder, der öffentlich Kritik an den Deutschen ausübte oder aber Untergetauchten half oder versteckte, mit lebensbedrohlichen Konsequenzen rechnen, verhaftet und in ein Arbeits- oder Konzentrationslager verbracht zu werden oder in Fällen aktiven Widerstands auch gegebenenfalls per Exekution sein Leben zu verlieren.

Gefälschter Mozer-Ausweis während der Besatzungszeit

Voraussetzung für erfolgreiches Onderduiken war ein absolut vertrauenswürdiger Freundeskreis, zumeist begründet auf enge persönliche und familiäre Beziehungen oder auch religiöse oder ethische Überzeugungen. Nicht selten aber auch einfaches Geschäft, bei dem gegen Bezahlung gefälschte Pässe für eine neue Identität und/oder Verstecke bereitgestellt wurden. Das zentrale Problem lag dabei in der teilweise jahrelangen Versorgung der Onderduiker mit Essen und allem Lebensnotwendigen in einer mit Kriegsfortschritt zunehmenden Mangelwirtschaft. Zuletzt waren Lebensmittel – zumindest in den Städten – nur noch per Bezugsschein erhältlich. Der größte Teil der Onderduiker waren deshalb wohl auf dem Land untergebracht, wo sie mit falscher Identität oft in der Landwirtschaft auch mitarbeiteten.

Diese unverzichtbaren Vorbedingungen lagen bei Mozer über seine langjährige Mitarbeit im niederländisch-sozialdemokratischen Widerstand und über befreundete Mitgliedern aus der SDAP vor. So konnte er sich auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik in dem Dorf Poortugal bei Rotterdam fast 5 Jahre vor den Besatzungs-truppen und der Gestapo verborgen halten und hier auf Grundlage gefälschter niederländischer Pässe sogar in begrenztem Rahmen journalistisch tätig bleiben. In einem Interview bezeichnete er einmal die Freundschaft mit der niederländischen Gastfamilie van Straaten neben seiner Familie als wichtigste Begegnung in seinem Leben.


Quellen/Fotos

Alle Fotos/Abbildungen, soweit nicht anders gekennzeichnet, entstammen der Biographie Paul Weller, Alfred Mozer Duitser . Nederlander – Europeaan (1905 – 1979), ISN 978 90 5345 548 7, 2019, Stichting Matrijs, Utrecht

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