Osnabrück als Hochschulstadt: Wer erinnert sich?

Forum Zeitgeschichte widmet sich am 22. April einem zentralen Thema der Stadtentwicklung

Hast du Freude daran, alte Mitstudierende und noch betagtere frühere Lehrende zu treffen? Hast du Zeit und Lust für einen morgendlichen(!) Besuch im Museumsquartier? „Osnabrück als Hochschulstadt“ lautet das Thema, das sich das in der Villa angesiedelte Forum Zeitgeschichte gestellt hat. Hauptveranstalter ist das Museumsquartier Osnabrück. Aktiv mitbeteiligt ist das Universitäts- und Hochschularchivs Osnabrück.


Worum es geht

Zeitzeug*innen sollen sich dabei über Universität und Hochschule Osnabrück sowie deren Vorgängereinrichtungen austauschen. Ein Wiedersehen und das Hervorkramen von Fakten bis persönlichen Anekdoten sollen die Zusammenkunft bereichern. Aber auch weit Jüngere sind gefragt, sich in das Forum einzubringen. In der offiziellen Einladung heißt es wörtlich: „Anfang der 1970er Jahren wurde Osnabrück mit den Gründungen der Universität und der (Fach-)Hochschule zum Hochschulstandort. Viele Menschen sind durch das Studium oder als Hochschulbedienstete nach Osnabrück gekommen, um hier zu leben und zu bleiben. Es werden Zeitzeug*innen gesucht, die ihre persönliche Geschichte zur Osnabrücker Universität und/oder Hochschule erzählen möchten.“

Ein hohes Interesse besteht außerdem an Erinnerungen zur Geschichte der Vorgängereinrichtungen. Dies waren für die Uni die seinerzeit in ihr aufgegangene Pädagogische Hochschule. Für die Hochschule erfüllten die Staatlichen Ingenieurakademien diese Funktion. Stattfinden wird alles am Mittwoch, 22. April, ab 10:00 Uhr im Veranstaltungsraum der Villa im Museumsquartier. Der Eintritt ist frei.


Was ist das Forum Zeitgeschichte?

Im Format „Forum Zeitgeschichte“ des Museumsquartiers Osnabrück treffen sich regelmäßig Zeitzeug:innen, um unter wissenschaftlicher Anleitung ihre persönlichen Erinnerungen auszutauschen. Für besonders Betagte betreffen diese jeweils den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Das Forum dient dabei als Raum für Gespräche und Diskussionen zu der Frage, wie geschichtliche Ereignisse bis heute das städtische und gesellschaftliche Leben beeinflussen. Die Spurensuche zur örtlichen Zeitgeschichte werden als Ergebnisse des Oral History-Projektes nachhaltig für das Museum dokumentiert und aufbereitet.

 

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