Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße und Quartiersmanagerin sorgten für perfekten Ablauf
Davon sollten Aktive in allen Osnabrücker Stadtteilen gerne lernen und eifrig abkupfern: Unter Regie von Hauspädagogin Tanja Hüls und Barbara Meyer als Quartiersmanagerin des Nette-Quartiers, beide angesiedelt im Gemeinschaftszentrum, entwickelte sich am vorletzten Samstag ein imponierendes Familienfest auf dem Mehrgenerationenspielplatz an der Lerchenstraße.
Eine Vielzahl von Multiplikator*innen sorgte für eine eindrucksvolle Angebotsvielfalt. Der SSC Dodesheide organisierte Events mit Volleyball, Basketball, präsentierte Fitnessgeräte, Fußball und Cheerleader-Auftritte für eine Mini sowie Maxigruppe.

Das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße sorgte für Kaltgetränke-, Eis- und Grillwurstverkauf, Glitzer-Tattoos, Windmühlenbasteln und Hüpfburgbetreuung. Kursleiter*innen aus dem Gemeinschaftszentrum boten Seniorengymnastik, Gitarreneinführung, Musicaltanz sowie Xumba zum Mitmachen.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland erinnerte praktisch an altbewährte Kinderspiele wie Sackhüpfen, Dosenwerfen, Kistenturmbau und Seilspringen. Die Ü-60-Fußballmannschaft SSC Dodesheide ergänzte dies mit Säckchenwurf und Ringwurfspiel. Die Nachbarschaftshilfe Dodesheide, Haste, Sonnenhügel bot Kuchen, Heißgetränke und ein Glücksrad für kurzweilige Glücksgefühle. Der Stadtsportbund war mit betreutem Fußball-Darts dabei. Der Verein Exil sorgte für gut geschminkte Kinder, Basteln, Häkeln, Straßenkreiden und Seifenblasen. Das Familienzentrum Thomaskirche führte in das Familien-Yoga ein. Ein echter Freund und Helfer war der Polizei-Kontaktbeamte Andreas Meyknecht, der Einsatzfahrzeug und Infostand vorstellte.
Im Exil-Zelt war auch das Tüfteln gefragt. Foto: Heiko SchulzeAll dies war bei weitem noch nicht alles: Mit vielbeachteten Klängen beteiligte sich der Abseits-Chor des SKM. Die Heilpädagogische Hilfe war mit Rollstuhl- und Blinden-Parkour, Gebärdensprache-Aktionen, Kegeln, Ping Pong, Infos der Selbsthilfegruppe Parkinson, Tischtennis und Infostand dabei.
Mit Aktiven der der Spielvereinigung Haste konnte die Kugel beim Boulespiel rollen. Die Christus König Gemeinde sorgte für Grillwurstverkauf und Fahrrad-Rikscha-Fahrten, der Quartierstreff Dodesheide Ost für Graffiti-Kunstwerke junger Kreativer. Last, but not least gab einen Sanitätsdienst, ein Awareness-Team, Wegweiser mit Bildern und in unterschiedlichen Sprachen.
Rundum begeisterte Besuchende waren Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen unterschiedlicher Nationalitäten sowie Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. „Es hat sich gelohnt“, lautete das Resümee von OR-Redakteur Berni Glüsenkamp, der sich für seine Ü-60-Fußballer des SSC ins Getümmel geworfen hatte. Glüsenkamp: „Das Kistenstapeln war neben Eierlaufen, Sackhüpfen und dem ‚Säckchen werfen‘ sehr beliebt. Aktive Fußballer der Hobbytruppe Ü 60 und ihre engagierten Ehefrauen haben ihre Freizeit an diesem sonnigen Samstag sehr gerne geopfert. Leuchtende Kinderaugen haben es ihnen gedankt. Ein dickes Lob an die Cheforganisatorin des Bewegungsfestes, die Quartiermanagerin Barbara Meyer.“











